BUNTES

Sack Reis

Eine Latte, die auf dem Boden liegt ist keine Hürde

Die Regionalzeitung berichtet aktuell, ein Bürgermeisterkandidat in Alzenau habe eine „wichtige Hürde“ hinter sich gebracht.

Besorgte Alzenauer Bürger, die für die Zukunft unserer Stadt auf uns, wirbuergeralzenau, bzw. unseren Bürgermeisterkandidaten Peter Bloett, setzen, können wir beruhigen.

Wirbuergeralzenau arbeiten mit Hochdruck an unserem Konzept für die Zukunft unserer Stadt und nicht an der eigenen Nabelschau.

Das Kommunalwahlgesetz des Freistaat Bayern bestimmt, dass

der Wahlleiter zur Einreichung von Wahlvorschlägen auffordert.

Diese Wahlvorschläge können ab Erlass der Bekanntmachung (Anmerkung: wohl der 08.12.2025), spätestens am 52. Tag vor dem Wahltag, 18.00 Uhr dem Wahlleiter zugesandt oder während der allgemeinen Dienststunden übergeben werden.

Bis dahin kann sich jede Geburtstagsgesellschaft spontan zu einer Wählergruppe formieren, mit dem Ziel sich an den Kommunalwahlen 2026 zu beteiligen. Der Jubilar als Kandidat und einer schreibt die Gästeliste. Juristisch benötigt eine Wählergruppe übrigens nur zwei Personen und schon ist die „wichtige Hürde genommen“.

 

Wirbuergeralzenau werden zu gegebener Zeit die notwendigen formalen Schritte erfüllen. Wir werden, da wir uns der Effizienz verpflichtet haben, diese Formalie vollständig erfüllen, also nicht nur den Bürgermeisterkandidaten bestimmen, sondern gleichzeitig auch über unsere Wählerliste für den Stadtrat entscheiden und vielleicht haben wir auch Mitbürger, die im Kreistag dem Landrat „auf die Finger schauen“ wollen, aber richtig.

Uns geht es zuallererst um die Sache und nicht um persönliche Interessen, denn wir stellen das Wohl unserer Stadt, unserer Mitbürger, über unsere persönlichen Befindlichkeiten und Wünsche.

Wirbuergeralzenau haben Respekt vor der Aufgabe, die in den nächsten Jahren vor uns liegt. Zunächst suchen wir Lösungen und keine Personen, die es nur auch mal ausprobieren wollen.

Bis zum 08.12.25 sind alle Nominierungen und Aufstellungsversammlungen usw. so entscheidend, wie wenn in China der berühmte Sack Reis umfällt.

22.08.2025

Comic

Mit 7:4 stimmte der Kulturausschuss am 19.10.2023 dafür, ein Comic zur Alzenauer Stadtgeschichte für 45.000 EURO zu bestellen.
Wir-Buerger thematisierten das in einem Leserbrief im Main Echo und führten zu einem Sinneswandel beim Bürgermeister.
Der Comic liegt auf Eis.
Ein Beschluss war dafür nicht nötig.
Das ist gelebte Demokratie in Alzenau.

Leserbrief Main Echo zum Thema: Alzenauer Geschichte im Comic.

Beim Lesen des Artikels zog es meinen Blick reflexartig auf den Wandkalender. Hat die Lokalredaktion wieder einen Aprilscherz rausgehauen? Der Blick aus dem Fenster zeigte herbstliches Schmuddelwetter, statt Aprilsonne. Kein Aprilscherz. Mit Comics verbindet man ursprünglich Mickey-Mouse, Donald Duck oder Goofy (auch Jugendwort des Jahres). Oder natürlich Asterix und Obelix. Geographisch gäbe es Parallelen zum kleinen gallischen Dorf am nordwestlichen Rand im Reich des Cäsar Söder. Allerdings könnte auch Entenhausen beim alljährlichen Entenrennen der Stadt passen. Jüngere Leser verbinden vielleicht Superman, Batman oder Spiderman mit dem Begriff Comic oder Manga. Alzenauer Bürger sind schon gespannt, wer welche Heldenrolle bekommt. Comics und Aprilscherze haben gemeinsam, dass sie den Empfänger zum Schmunzeln und Lachen bringen sollen. Angesichts der dafür aufzuwendenden 45.000 EUR aus dem klammen Stadtsäckel vergeht einem allerdings das Lachen. Sprechblase: Krawumms!☠️!👊!🧨!😵‍💫?

La Dolce Vita in Alzenau

Wer von uns kennt das nicht? Die Sonne lädt zu einem Besuch im Cafe auf den Spuren Goethe`s ein und alle Plätze besetzt. Dank des Klimawandels wird es bald auch in Alzenau öfter schon zu Ostern 30 Grad geben.

Alte Post, Cafe Central, Baila, querbeet, Eiscafe Cortina, Janny`s Eiscafe,
alles besetzt.

Die Stadt Alzenau schafft nun Abhilfe „zur Belebung des Stadtkerns“.
Für (Ihre) Räumlichkeiten (ehemals Reisebüro Emmel) sucht die Stadt einen neuen Pächter, vorzugsweise ein Gastronomiebetrieb oder alternativ eine Kunstgalerie mit Cafe. Zwar müssen alle Einrichtungsgegenstände (Mobiliar innen und außen, Theke, Küchengeräte, Sonnenschirme etc.) vom Pächter bereitgestellt werden. Aber das bietet dem künftigen Gastronom doch gerade maximale kreative Freiheit.

Vielleicht wäre das sogar etwas für den Bürgermeister, der schon heute als Hobbygastronom in Kälberau beteiligt ist. Die Speisekarte sollte Snacks, Fingerfood und Salate beinhalten, halt was zum „Schnabulieren“.

Aber, die ewigen Nörgler werden fragen:
Hätte man die Räumlichkeiten nicht als Büros für die Stadtverwaltung nutzen können?
135 qm, da könnte man schon 10 Arbeitsplätze schaffen.
Wer hätte aber dann in den schönen neuen Rathaus-Anbau einziehen sollen?

Hätte, hätte, Fahrradkette.
Wir-Buerger sind gespannt auf den neuen Farbtupfer in der bunten Alzenauer Gastronomieszene.

Leider gibt es zum Frühling manchmal auch Schnee im Frühling, Ende April.
Klimawandel halt.

Quo vadis Alzenau?

Sinngemäß stellt unser Mitbürger Horst Kröll diese Frage regelmäßig seit 2003. Üblicherweise geben Kommunen darauf die Antwort mittels Flächennutzungs- und Landschaftsplänen. Nicht so in Alzenau. Dort wird „Warten auf Godot“ aufgeführt. 

Nun hat der Bürgermeister in der Bürgerfragestunde auf Nachfrage erklärt, der Stadtrat habe sich bewusst gegen Flächennutzungspläne, sondern für einen Ortsentwicklungsplan entschieden und diesen am 14.10.2023 beschlossen. 

Also an einem Samstag vor einem Jahr hat der Stadtrat besprochen, wie es in und mit Alzenau weiter gehen soll. 

Ziel war die Erarbeitung eines Ortsentwicklungsplans, der den strategischen Rahmen für die langfristige Ausrichtung der Stadt Alzenau vorgibt und Prioritäten für Umsetzungsvorhaben in den nächsten Jahren setzt. Das Protokoll ist nichtöffentlich und dient als Handlungsempfehlung für die Verwaltung und als Prioritätenliste.“

So wurde uns der Zweck dieses Wochenendtermins auf Anfrage schriftlich erläutert, da keinerlei Informationen über diesen Termin öffentlich zugänglich sind.

Aus Gründen des Allgemeinwohls oder wegen berechtigter Ansprüchen Einzelner dürfen Sitzungen des Stadtrates in nicht öffentlicher Sitzung erfolgen, Art 52 II BayGO.

Die Alzenauer Bürger haben dem Bürgermeister und dem Stadtrat zu vertrauen, dass dieser elitäre Kreis am besten weiß, was gut ist für die Alzenauer Bürger. 

Für die Bürger bleiben „Panem et Circenses“, in Form von Stadtfest, Burgfestspielen und
„I love Alzenau-Lebkuchenherzen“, etc. Wie einst in Rom, wo der Caesar und seine Senatoren die Geschicke des Plebs bestimmten.

Der Film „Quo vadis“ endet damit, dass Kaiser Nero, der sich für einen begnadeten Musiker und Sänger hält, Rom aus dramaturgischen Gründen anzünden lässt, während er mit der Cithara (eine Art Harfe) seine Gesangskünste zum Besten gibt:

Ich bin Nero, der Künstler, der mit Feuer die Träume seines Lebens zur Wirklichkeit weckt!

In die Flammen werf ich Vergang’nes, in die Flammen und Erde!

Nehmt dieses Rom! O Flammen, verzehrt es!

Flammen, verbrennt es wie im Feuerofen!

Brenn weiter, du altes Rom!

Brenn weiter, brenn weiter!!!

 

Was ist eigentlich der wesentlichste Unterschied zwischen Flächennutzungsplan und Ortsentwicklungsplan?

Im ersten Fall ist eine Bürgerbeteiligung zwingend gesetzlich vorgeschrieben.

Demokratie halt.
01.10.2024

 

„Goldgräberstimmung“

In unserem ersten Teil „Quo vadis Alzenau“ haben wir darüber berichtet, dass die Ortsentwicklungsplanung der Stadt Alzenau nur im nicht-öffentlichen Teil stattfindet. Dazu hat uns ein Stadtrat erläutert, dies sei notwendig, da andernfalls eine „Goldgräberstimmung“ aufkomme, die dazu führt, dass sich die Stadt Alzenau benötigte Grundstücke nur zu überteuerten Preisen kaufen könnte. Dieses Insiderwissen muß im geschützten Raum des Stadtrates bzw. der Stadtbediensteten bleiben.

Nun ist es aber an unerwarteter Stelle rausgerutscht.

Der Stadtrat sieht unsere Stadt im Jahre 2048 bei ca. 40.000 Einwohner.

Eine Verdoppelung der Bürger fand schon einmal zwischen 1939 und 1987 statt, als Alzenau von 7.938 auf 15.711 Bürger anwuchs.

Ein Plus von 98 % in 48 Jahren.

Wirtschaftswunder und Babyboomern sei Dank.

Nun also eine Verdoppelung der Einwohner in nur 24 Jahren, mittels mathematischer Formel genaustens ermittelt.

Das geht natürlich nicht allein mit der Schließung einer Baulücke hier oder der Aufstockung eines Gebäudes da.

Think big ist das Gebot der Stunde.

Neue Stadtteile müssen her.

Erste Namensvorschläge für diese neuen Stadtteile machen hinter vorgehaltener Hand die Runde. Ritterstadt, Engelshausen oder Alzenau Neustadt.

Vielleicht dürfen die Alzenauer Bürger darüber abstimmen, wenn es so weit ist?

Doch wo gibt es genügend Platz für diese neuen Stadtteile?

Ist die Alzenauer Ziegelei vielleicht gar keine Ziegelei, sondern die Baugrube für ein gigantisches City-Zentrum für Wohnen und Arbeiten?

Wird auf dem Hörsteiner See statt einer PV-Floating-Anlage eine Inselkolonie nach dem Vorbild Dubai Islands errichtet?

Mit Weitblick erkennt der Stadtrat: 40.000 Bürger brauchen viel Strom.

Daher also die 4 Windräder Am Sölzert.

Auch der neue Faulturm.

Mal ehrlich. Für nur 19.000 Einwohner völlig überdimensioniert.

Übrigens.

Das Landesamt für Statistik in Bayern rechnet bis 2039 mit einer Einwohnerzahl in Alzenau von stabil 18.800.

https://www.statistik.bayern.de/mam/statistik/gebiet_bevoelkerung/demographischer_wandel/demographische_profile/09671111.pdf

Aber die kennen die Ortsentwicklungsplanung unserer Stadtlenker auch noch nicht.

Zum Vergleich:

Boomende Metropolen wie Berlin und Hamburg wollen in den nächsten 20 Jahren um 5 % wachsen.

Oder führt der vertrauliche Bürgermeister Gespräche mit den Verantwortlichen seiner Heimatstadt und Alzenau fusioniert mit Karlstein? Das wären auf einen Schlag 8.125 Einwohner mehr und der Bürgermeister könnte sich 2026 selbst wählen.

Aber vielleicht hat sich auch nur ein Zahlendreher in die Berechnung eingeschlichen, der bald aufgeklärt wird?

Wir-Buerger sind gespannt.

05.10.2024

 

Marketing ist Alles

Es gibt Gerüchte, dass das legendäre „Der Bürgermeister“-T-shirt zum Kauf angefragt wurde. Doch leider wurde dieses T-shirt in limitierter Auflage von nur einem Exemplar produziert.
Doch es gibt Hoffnung für alle Bürgermeister-Follower.
In seiner Gaststätte in Kälberau wird der „Burgermeister Burger“ angeboten.
Wir-Buerger vermuten, das ist nur der Einstieg.
Wir warten auf
die „Landratplatte“ (für 2 Personen), Alles und Jedes was sich der Gast in seinen kühnsten Träumen wünscht, eigentlich unbezahlbar,
das „Gesundheitsministerinnen-Ragout“, eine Mehlspeise mit Pilzen und garantiert alkoholfrei
und natürlich der Renner,
das „Ministerpräsidenten-Sandwich“, umgangssprachlich, der Söder-Döner genannt, mit Allem was das Volk begehrt.
Aus ist der „Kanzler-Wums“. Die Zubereitung dieser Speise wäre zu komplex für eine kleine bayerische Küche und es soll die Würze fehlen.
Auch die Planungen zum Weihnachtsmarkt 2024 laufen in der Stadtverwaltung auf Hochtouren.
Möglicherweise wird die Stadt rechtzeitig zum Weihnachtsfest Merchandising-Artikel auf dem Weihnachtsmarkt oder dem brandneuen Winterdorf anbieten können, für alle, denen noch ein originelles Weihnachtsgeschenk für die Liebsten fehlt.
Mit welchem Anteil daraus der Stadthaushalt saniert wird, ist uns nicht bekannt.
Und dann im Sommer:
Hinter den Kulissen soll über einen battle (für Ältere: Gesangswettstreit) im Generationenpark zwischen unserem singenden Frisör und dem singenden Bürgermeister verhandelt werden. Ein Wettkampf der selbst das Re-Match zwischen Stefan Raab und Regina Halmich in den Schatten stellt.
Vielleicht schon unter dem neuen branding der Stadt Alzenau, wenn der Stadtrat am 28.11.24, leider wieder einmal in nicht-öffentlicher Sitzung, über den neuen Markenauftritt der Stadt Alzenau positiv entscheidet.

„alles alzenau“

Aber vielleicht sind das auch alles nur fake-news.
23.11.2024

Insa s Nacht

Das Alzenauer Wahlkampf-Highlight 2025
 
Ruck-zuck war die Veranstaltung ausgebucht. 

Wir-Buerger haben zu lange gezögert.

 

Die Plätze für die CSU-Wahlkampfveranstaltung im „Grünen Baum“ zu Kälberau gingen schneller weg, als Karten für Taylor Swift Konzerte. 

Man fragt sich unweigerlich, warum die CSU die gefühlt kleinste Gaststätte Alzenaus (nachdem der „Linke Alfred“ aufgehört hat) für dieses Event ausgewählt hat. Dazu unten mehr.

 

Nicht nur der Name der Veranstaltung erinnert an ein Format im öffentlich-rechtlichen TV, in dem vor Kurzem, als das Rennen um die Kanzlerkandidatur noch offen war, Markus Söder auftrat. 

Sogar ein Lied des in Wien geborenen Freddy Quin trällerte er, weil eines seiner Lieblingslieder („Sie hieß Mary Ann“), wie man erfuhr. 

Das ist so üblich bei Ina.

Wir-Buerger hätten den Song „Istanbul ist weit“ von Freddy Quinn erwartet, wegen Döner halt.

 

Jetzt, da das Rennen um die Kanzlerkandidatur gelaufen ist, sieht unser Ministerpräsident die Norddeutschen mit anderen Augen, selbst wenn es Parteifreunde aus „kleinen, finanziell hoch verschuldeten Bundesländern, mit wirtschaftlich enormen Problemen“ sind. 

 

Sollten doch froh sein, dass wir Bayern ihnen den Windstrom abkaufen, damit bei uns nicht das Licht ausgeht wegen der energiepolitischen Weitsicht der CSU-Ministerpräsidenten in der Vergangenheit.

 

Aus Platzgründen wird der obligatorische Shanty Chor vor dem Fenster wahrscheinlich von unserem stimmgewaltigen Bürgermeister ersetzt.  

 

Wir-Buerger haben auch schon fleißig unsere Bierdeckelfragen geschrieben:

 

Für Herrn Verkehrsminister a. D. A. Dobrindt:

 

Wann kommt die Ausländer-Maut?

Sollte Ihr Nachfolger Scheuer für das Mautdebakel persönlich haften?

Warum haben Sie selbst nicht gedient, wollen aber die Wehrpflicht wieder einführen?

 

Und für unsere beinahe Ministerpostenkandidatin A. Lindholz:

 

Warum halten Sie Friedrich Merz für den besseren Kanzler als Markus Söder?

War es ein Fehler von Ihnen sich für Friedrich Merz und gegen Markus Söder als Kanzlerkandidat auszusprechen?

 

Wir hoffen natürlich, dass man die Fragen auch online einreichen darf.

 

Warum aber „Der Grüne Baum“ in Kälberau?

 

Hatte man Bedenken eine größere Gaststätte nicht gefüllt zu bekommen?

 

Wären nicht die hochsubventionierten Gaststätten im Herzen Alzenaus besser geeignet gewesen? 

Allein schon verkehrslogistisch. 

Parkplätze und Busse und so.

 

Und täten ein bisschen PR und Umsatz den Gastronomen der „Alten Post“ oder des „BuonAPEtito„ (Baaila für die Älteren) nicht auch gut?

 

Denn was den Wirt freut, freut doch auch den Gaststättenverpächter, also die Stadt Alzenau.

 

Doch da war jemandem vielleicht

 

„das Hemd näher als der Rock“, 

 

wie man schon in der Antike wußte.

 

Den Eigentümern des Grünen Baum, Noll und Rickert, ist ein toller PR-Coup gelungen.

 

Chapeau!
22.01.2025

Pop-up-Cafe

Kein Pop-up-Cafe am Marktplatz
Anschlussnutzung für ehemaliges Reisebüro weiter offen
 
Treue Leser erinnern sich, dass wir schon einmal über die Anschlussnutzung der Räume des ehemaligen Reisebüro Emmel berichteten („La Dolce Vita in Alzenau“).

Nun also sollte die hohe Nachfrage nach Heißgetränken rund um die Burg und den Marktplatz mit einem Pop-up-Cafe befriedigt werden. 

 

Doch was ist ein Pop-up-cafe? 

 

Für die Älteren zur Erläuterung:

Sie öffnen nur für kurze Zeit ihre Türen, bevor sie wieder verschwinden und bieten den Gästen meist ganz spezielle Erlebnisse.

 

Oft nutzen Immobilieneigentümer diese Art der Nutzung, um interimistisch mit ihren Räumlichkeiten ein paar schnelle EURO zu machen, bevor eine dauerhafte Nutzung gefunden ist oder manchmal auch das Gebäude insgesamt verschwindet. Letzteres glauben wir in unserem Fall nicht. 

 

Doch ein vernünftiges Ausschussmitglied aus dem „schwarzen Block“ führte zu einer ablehnenden Entscheidung mit 5:6. Es macht halt Sinn, wenn Entscheider wissen, worüber sie abstimmen, besonders wenn es um fremdes Vermögen geht. Wer seine Brötchen im Gastronomiebereich im weiteren Sinne verdient, weiß was subventionierte Konkurrenz bedeutet.

 

Denn würde es Sinn machen in den Sommermonaten (Start könnte Mai 2025 sein)  ein zusätzliches Cafe am Marktplatz zu subventionieren? 

Können die vorhandenen 6 Gastronomen und ein Bäcker

 

Central-Cafe, Cortina Eis-Cafe, Jannys Eis, Alte Post, BuonAPEtito, querbeet-Cafe und die ehemalige Bäckerei Reisert

 

die Nachfrage wirklich nicht bedienen?

 

In der Erörterung des Themas konnte man den wahren Grund zwischen den Zeilen „hören“. Nachdem es rund um den Marktplatz keinen Metzger mehr gibt, fehlt den Beschäftigten eine kostengünstige Frühstücksboutique. 

Also in erster Linie den Beschäftigten der Stadtverwaltung.  

 

Unser Tipp: 

Im Industriegebiet Nord kreiselt ein mobiler Frühstücksservice (Bäckerei Biebrich), um den dort Berufstätigen die Frühstücksbox zu füllen. Vielleicht einfach mal fragen, ob der Wagen auch eine zusätzliche Schleife am Marktplatz drehen könnte. 

Aber „Ausstechen nicht vergessen“, denn Alzenauer Bürger können nicht auch noch dafür zahlen, dass ihre Mitarbeiter ihre Pausenbrote nicht zuhause schmieren.

 

Doch was tun mit den fast 150 qm?

 

Der Bürgermeister sieht einen Mietpreis von 8 – 10 €/qm. 

Laut Gewerbetreibenden in dieser Ecke eher ein Schnäppchenpreis.

 

Einen Telefonladen will eine Stadträtin dort ausdrücklich nicht.

 

Fällt dem Bürgermeister und den Stadträten wirklich nichts Besseres ein?

 

Wir-Buerger haben eine verrückte Idee.

Wie wäre es, die Kämmerei in die Räume ziehen zu lassen?

 

Die große Glasfront eignet sich doch hervorragend für das Symbol von 

 

„Transparente Finanzpolitik Alzenau“,

 

oder?

 

Auf 150 qm kann man nach der deutschen ArbStättV locker bis zu 10   Arbeitsplätze unterbringen. Mietfrei, versteht sich!

 

Und was machen wir mit dem prämierten Rathaus-Anbau?

 

Sicher wären diese Räume leichter und lukrativer an den Mann / die Frau zu bringen als das ehemalige Reisebüro.

 

Wie wäre es zum Beispiel mit dem Amtsgericht ?

 

Garantiert barrierefreie Sitzungsräume könnten eingerichtet werden. 

Und die bayerische Justiz wäre ein solventer Mieter über Jahre.

 

Wo gibt es in Deutschland sonst einen großen Sitzungssaal mit sonnenüberfluteter Terrasse?

 

Und es wäre für viele eine logische Fortschreibung des ursprünglichen Plans als Trauzimmers. 

 

Statistisch gesehen scheitern 1/3 der Versprechen für die Ewigkeit und enden dann doch vor dem Amtsgericht / Familiengericht. 

 

Kurze Wege quasi.
14.02.2025

Happy Birthday www.wir-buerger.com

Kaum zu glauben.
 
Unsere website www.wir-buerger.com feiert Einjähriges.
 
Gestartet (oder wie die PR-Abteilung sagen würde: „gelaunched“) am 09. März 2024 als Sprachrohr für allerlei Anliegen Alzenauer Bürger, ist unsere Seite heute ein unverzichtbarer Baustein Alzenauer Demokratie.
 
Wer sonst berichtet noch über die Fragen der Bürger an den Bürgermeister, die den Weg in die örtliche Hofberichterstattung nicht finden?

5.188

interessierte Bürger, die mehr als 

19.000 x 

unsere Seite aufgerufen haben, sind Lohn, aber zugleich auch Ansporn, für uns, weiterhin unangenehme Fragen zu stellen und die Wahrheit objektiv und ungeschminkt ans Tageslicht zu bringen.
 
Heute aber feiern wir unser Jubiläum, zwar nicht mit MOET, dafür aber mit tollen Tropfen unserer örtlichen Winzer. 
(Das Leergut steht nun kostenfrei bereit zur Verwendung als Deko beim nächsten Neujahrsempfang).
 
Statt in die Spendenbox, haben unsere Jubiläumsgäste reichlich in den Sektkübel eingezahlt. Mit den richtigen Gästen, geht es also auch anders.
 
Für Liquidität ist daher, anders als in der Stadtkasse, gut gesorgt. 
 
Und morgen beschäftigen wir uns wieder mit ernsten Themen.
 
Zum Beispiel in unserem Beitrag 
 
„Darf’s ein bisschen mehr sein?“,
 
mit dem Wunsch des Bürgermeisters auf einen Dispokredit von schlappen 
 

EUR 11 Mio.

für seine Kämmerei.
 
Jetzt auch auf Insta: @wirbuergeralzenau
09.03.2025

Marketingsprech for runaways

Hello again: Neuer Markenauftritt der Stadt Alzenau
Marketing steht, Produkt wird gesucht.
Vielleicht Handkäs?


Zum ersten Mal nahm der Ausschuss für Kultur-, Sport-, Freizeit und Tourismus seine Aufgabe, nämlich die 

Grundsätze des Stadtmarketings

vorzuberaten, wahr. 

 

Bürgermeister und die Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit (head of marketing) ließen die Stadträte an ihrem fundierten Marketing-Knowhow teilhaben.

Das cd (corporate design), als auch das ci (corporate identity) sollen die Positionierung der Stadt für zukünftige Generationen sichern. 

Der „Kulturabteilung“ der Stadt war der Kontrast der Farben an Weihnachten zu stark. Künftig wolle man verstärkt mit Bildern arbeiten, um mehr zu emotionalisieren. Das „look and feel“ muß für die Stadtteile erlebbar sein.

Das neue Konzept bietet viel Spielraum zur flexiblen Nutzung.

Verschiedene Agenturen waren im pitch, aus denen man einen Anbieter auch für den claim (ein fest mit dem Unternehmens- oder Markenname verbundener Satz oder Teilsatz, denn der Claim ist das höchste Markenversprechen einer Brand) – alles alzenau – kontextualisiert hat.

 

Das neue Logo bildet die Klammer für alle Alzenauer Stadtteile, damit diese sich im Herzen der Stadt bzw. der Region verbunden fühlen.

 

Erwähnenswert war der CSU, dass die Farbplakate zu farblos waren. 

Sonst war alles (alzenau) ganz toll. 

 

Tenor der anderen Fraktionen: 

„Das hätte es gerade angesichts der Kassenlage so nicht gebraucht und sollte vom künftigen Stadtrat entschieden werden“. 

 

Dagegen Einspruch aus der CSU: 

Der neue Stadtrat muss sich mit ganz anderen Sachen beschäftigen“.

  

Stimmt!

 

Kasse leer, Investitionsrückstau, Gebührenerhöhungen …

 

Next chapter:  Decision (Entscheidung) im city council (Stadtrat)
11.03.2025

Die Qual der Wahl

Schöner Lernen am SGA

Müssen Waldschwimmbadbesucher künftig frösteln?


Ein ehernes Gesetz der Finanzen lautet:
„Man kann den EURO nur einmal ausgeben.“
 
Das musste auch unser Landrat schmerzlich in Sichtweise seines Wohnsitzes erfahren. Als Träger des Spessart-Gymnasium Alzenau (SGA) hat der Landkreis dafür zu sorgen, dass unsere Steuerzahler von Morgen in ordentlichen Räumlichkeiten fürs Leben lernen können.
 
Am SGA wurde eine Hackschnitzelanlage vom Freistaat im Gesamtkonzept „Nachwachsende Rohstoffe in Bayern“ gefördert, denn sie bietet eine klimafreundliche Alternative zur sonst nötigen Gasheizung. Sie versorgt auch die Hahnenkammschule und den Kindergarten mit Wärme.
 
Nun geschah es, dass der Heizkessel der Anlage seinen Geist aufgab.
Doch die Kosten der Instandsetzung dürften im mittleren fünfstelligen EURO-Bereich liegen.
Wenn man lange Stunden am Platz sitzen muss, lernt es sich mit kalten Füßen noch schlechter. Daher wurde das SGA, die Hahnenkammschule  und der Kindergarten in der Wintersaison 2024/2025 wieder mit teurerem Gas beheizt.
 
Doch diese Hackschnitzelanlage wird nicht nur im Winter genutzt. Im Sommer wird mit ihr das, in Sichtweite liegende, Waldschwimmbad beheizt.
 
Aufgrund der immer heißeren Sommer sind einige Räume am SGA an manchen Tagen kaum nutzbar. Ein einziger Raum am SGA hat schon eine Klimaanlage, wie man weiß.
 
Und so manche Toilette am SGA hätte ein Facelifting nötig.
 
Was also tun mit den knappen Mitteln?
 
Der Landrat entschied sich in diesem Dilemma – nach reichlicher Überlegung und Abwägung der Pros und Contras – für die Runderneuerung der Außenanlagen am SGA. Bäume, die schon bei der Eröffnung des SGA 1962 dabei waren, mussten weichen.
 
Mediterrane Büsche wurden gepflanzt und Muschelkalkquader laden zum Verweilen in der Sonne ein. Man fühlt sich unweigerlich in die Toskana versetzt. Heimatgefühle für Menschen mit italienischen Wurzeln.
 
„Die Rodungs- und Baumfällarbeiten, Erdarbeiten, der Bodenaustausch, die Verlegung von Muschelkalkquadern und die Schaffung von Sitzgelegenheiten hätten rund 39.000 Euro gekostet“, war in der örtlichen Presse zu lesen.

Was sagten eigentlich die betroffenen Schüler und deren Eltern dazu?

Und die Wassertemperatur im Waldschwimmbad?
Dafür muß die Stadt Alzenau nun wohl wieder auf Gasheizung umstellen.

Die Hackschnitzelanlage erwärmte das Wasser im Freibad für ca. 40 TEURO im Jahr. Die Gasbefeuerung ist „erheblich teurer“ und vielleicht auch klimaschädlicher. Dabei wollten wir doch kein Russengas mehr kaufen.

Es bleibt zu hoffen, dass die Stadt Alzenau bei ihrem Wärmeliefervertrag für das Waldschwimmbad und den Kindergarten weitsichtig etwas für den Fall der Nichtbelieferung vereinbart hat. Dann zieht man die Mehrkosten einfach von der üppigen Kreisumlage von 17.721.500 € ab, die dem Landkreis in 2025 aus Alzenau überwiesen wird.

Denn:            „pacta sunt servanda“.

Hieß es schon im alten Rom.

Oder auf Deutsch: Vertrag ist Vertrag!
19.03.2025

Exklusive Berichterstattung zum 01. April 2025 Wird Main-Echo nun BAYERNKURIER ?

April, April.

Viele Leser haben es gemerkt. Vielleicht war unser Artikel über den Neuen Bayernkurier dann doch zu weit hergeholt, obwohl Einiges darin der Wahrheit entspricht. 

Bombshell am Untermain


Was viele Leser in den letzten Monaten aufgrund diverser Artikel schon vermuteten, sickerte nun vertraulich durch. Das Main-Echo könnte rückwirkend zum 01. April 2025 mit dem BAYERNKURIER verschmolzen werden und dann künftig unter dem Namen 

„Der Neue BAYERNKURIER“

erscheinen.

 

Man munkelt, den Deal fädelten der Chefredakteur des Main-Echos und der Landrat des Landkreises Aschaffenburg ein. Der studierte Gesellschaftswissenschaftler und der Jurist kennen und schätzen sich aus ihrer beiderseitigen Tätigkeit als „Lehrbeauftragte für Wirtschaft und Recht an der Technischen Hochschule (TH) Aschaffenburg“. 

 

Natürlich müsste dies Alles noch vom letzten Herausgeber des BAYERNKURIER, Dr. Markus Söder, und den Eigentümern des Main-Echos notariell bestätigt werden. Doch schon in der Vergangenheit konnten erhebliche Synergieeffekte im redaktionellen Teil gehoben werden. 

 

Der Landrat sieht sechsstellige Einsparmöglichkeiten nicht nur in der Öffentlichkeitsarbeit seiner Behörde. Auch andere CSU-geführte Rathäuser im Landkreis könnten davon profitieren. 

 

„Die CSU zeige so, dass sie Sparen kann und bringt den Freistaat wieder in Ordnung.“

 

Einen eigenen Online-Auftritt benötigt das heutige Main-Echo dann nicht mehr, sondern könnte dafür den Insta-account des Bayerischen Ministerpräsidenten nutzen. 

 

Die inhaltlichen Schwerpunkte sollen sich hin zu mehr Lifestyle & Food verschieben. Kabinettsmitglieder der bayerischen Staatsregierung berichten just-in-time von ihren Auslandsaufenthalten (Berlin, Barcelona, Brüssel) und lassen damit das Wahlvolk hautnah an der beschwerlichen täglichen Regierungsarbeit teilhaben. 

 

Der Ministerpräsident persönlich soll eine wöchentliche Kolumne mit dem Titel 

“Döner und Weggla“

 

haben, in der über unzählige Variationen gesunder, fleischhaltiger Ernährung berichtet wird.

 

Die bayr. Gesundheitsministerin startet Ihre Reihe mit dem Thema: „Arthrose vermeiden. Ernährungstipps für den gesunden Mann 50+“.

Fortsetzung: „LongLivity“ (Langlebigkeit made in USA).

 

Erfolgreiche „Polit-Influencer“ auf lokaler Ebene bleiben davon unberührt.

 

Aber auch heiße gesellschaftliche Eisen werden weiter kontrovers angefasst.

 

https://www.main-echo.de/e-paper/main-echo-ausgabe-alzenau-2025-03-29-epa-76780/?page=p1199177&interactivelayer=5887098

 

Der BAYERNKURIER wurde zum 31.12.2019 nach fast 70 Jahren eingestellt und berichtete bis dahin 

 

in erster Linie aus CSU-Perspektive über aktuelle Themen und Nachrichten, 

 

wie nachzulesen ist.

 

Mehr dazu morgen an dieser Stelle.
01.04.2025

Haushalt 2025 mit der Maus

Manches klingt nur kompliziert.
Und ist dabei so einfach

Wir-Buerger hören oft, man verstehe nichts von 

kameralen Haushalt, Verwaltungshaushalt, Vermögenshaushalt, Mindestzuführung, Mindestrücklagen, Deckungsringe, Haushaltssperre, rückwirkender Nachtragshaushalt, nicht verbrauchte Haushaltsreste, Stundung Kreisumlage, Säumniszuschläge, Doppik, Rückstellungen für Erschließungskosten, Rückstellungen für Pensions- und Beihilfeverpflichtungen, Haushaltsausgleich, Liquiditätsplan usw.

 

Wir wollen daher versuchen das große Geheimnis der Kameralistik anhand des Haushalts 2025 einfach zu erklären.

 

Angenommen die Familie A. hat am 01.01.2025 auf ihrem Girokonto eine Kreditinanspruchnahme von 2.645 EUR

Einen Sparbrief hat man angelegt, für die Ausbildung der Kinder. Da sind schon 1.300 EURdrauf, aber der kann erst in 6 Jahren aufgelöst werden. Bis dahin müssen jährlich weitere 508 EUR eingezahlt werden.

 

Und eine saure Apfelwiese an den Bahngleisen hat der Opa vererbt. 

Die dürfte so etwa 6.200 EUR wert sein, wenn man sie verkaufen könnte. Interessenten gab es bisher nicht.

Im Herbst soll Rosenhochzeit (10 Jahre) gefeiert werden und deshalb plant die Familie, wieviel sie dafür ausgeben kann.

 

Also muss ein Liquiditätsplan her.

 

Darin stehen alle Einnahmen und Ausgaben, die so im Laufe eines Jahres bis zum 31.12.2025 anfallen.

 

Auf der Einnahmenseite ist man schnell fertig. 

Monatliches Gehalt. 

Und da ist noch der Lottoschein, der Gottseidank im März 2025 wieder aufgetaucht ist. 1.867 EUR für vier Richtige in der Novemberziehung 2024. Das Geld kann man in 2025 gut gebrauchen.

 

Auf der Ausgabenseite dauert es deutlich länger. 

 

Miete, Strom, Gas, Kfz-Versicherung, das Sky-Abo, der Buchclub, zweimal Urlaub, die Dauerkarte bei der Eintracht und fürs Schwimmbad, der Garten soll mal wieder aufblühen, Klamotten, Essen und Trinken, wie immer ein Weihnachtsessen mit der ganzen Familie usw., usw.

In einen Bausparvertrag zahlt die Familie jährlich 2.000 EUR ein, um in einigen Jahren in die eigenen vier Wände investieren zu können. 

 

Excel sei Dank, rechnet das Programm schnell aus, wie sich das Girokonto im Laufe des Jahres entwickelt. Mal hoch, mal runter, konstant ansteigend.

 

Mit einem bisschen Geschick lässt sich daraus auch noch ein Graph basteln, der von links nach rechts, von Januar bis Dezember, den Sollsaldo im Konto aufzeigt.

 

Doch, o jeh!

 

Schon nach dem Sommerurlaub geht’s steil nach oben mit bis zu 14.000 EUR in den Miesen.

Letztes Jahr hatte die Familie einen Disporahmen von 6.000 EUR, der aber im Herbst schnell auf 8.000 EUR erhöht werden musste, da es davor sogar schon erste Kontoüberziehungen gab.

Früher brauchte man überhaupt keinen Dispo.

 

Ob das die Sparkasse mitmacht? 

Vielleicht fragt man erst mal nur, ob eine Erhöhung auf 12.000 EUR ok wäre.

Sie kriegt schließlich ordentlich Zinsen dafür.

 

Aber zu Silvester 2025 steht da ein dickes, rotes S im Konto vor der Zahl 10.976 EUR

 

D. h. also, 

in 2025 würde die Familie, Stand jetzt,  8.331 EUR mehr ausgeben, als sie einnimmt. Da ist guter Rat teuer.

 

Was könnte man einsparen? Vorschläge sind gefragt.

 

Was ist mit dem sonntäglichen Frühstück beim Italiener. 

Trinken wir nicht eh zu viel Cafe? 

Und muss es immer Cappuccino mit Schaum und Schokostreusel sein? 

 

Die Familie stimmt ab und die Mehrheit ist sich einig:

Die Schokostreusel und der Cappuccino-Schaum können weg.

 

Das Abo der Lokalzeitung kann weg, man informiert sich eh nur noch über social media.

 

Aber reicht das schon? 

Leider Nein.

 

Also beschließt man, die saure Apfelwiese vom Opa wird verkauft. 

Da wird sich bestimmt jemand finden. 

 

Und wenn das klappt, dann stehen auf dem Konto zu Silvester nicht mehr 10.976 EUR, sondern nur 4.776 EUR

 

Das sind zwar immer noch 2.131 EUR mehr als zu Jahresanfang.

Aber dafür haben wir sicher schöne Urlaubsreisen (wie wäre es mal mit Paraguay?) und die Feier zur Rosenhochzeit wird bestimmt super.

 

Ok, die saure Apfelwiese ist dann weg. 

Aber die hat doch eigentlich nur Arbeit gemacht. 

 

Und 2026 sparen wir dann ganz bestimmt, denn noch ein Grundstück zum Verkaufen ist nicht mehr da.

 

Und wer jetzt wissen will, 

worüber der Stadtrat in Alzenau am 21.05.2025 entscheidet, 

der setzt bei den EUR-Beträgen einfach immer 3 Nullen dazu.

 

Und schon sollte es Allen klar sein. 

 

Einen neuen Faulturm muss die Familie zum Glück nicht bauen.

Dafür nimmt Alzenau weitere EUR 4,5 Mio. an Darlehen auf, damit das Bauwerk endlich fertig wird. 

 

Und den Haushalt 2026 gibt’s dann als Wimmelbild. Damit auch die Kleinsten wissen, wofür sie in Zukunft die Schulden abbezahlen müssen.
13.05.2025

Habemus Stadtfest?

Stadtfest als politischer Spielball
Lippenbekenntnis statt Lösungen zum Stadtfest
Stadtrat verpasst Chance gemeinsam mit Vereinen das Stadtfest zu organisieren

Das fragte sich die anwesende Bürgerschaft nach Ende der öffentlichen Sitzung.  

Die Mehrheit des Stadtrates hatte, gegen grüne und rote Stimmen auf Antrag der Ein-Mann-Fraktion Junge Union, beschlossen

 

grundsätzlich am Alzenauer Stadtfest in seiner bisherigen Form festzuhalten und auch für das Jahr 2025 die nötigen Finanzmittel der Verwaltung zur Verfügung zu stellen bzw. in den weiteren Haushaltsberatungen festzuschreiben

 

Heißt es nicht in der Vorlage, ohne Haushaltssatzung 2025, darf die Stadt Alzenau kein Stadtfest ausrichten?

 

Haben FWG und FDP damit signalisiert, dem auf dem Tisch liegenden Haushalt 2025 zuzustimmen? 

 

Doch „immer langsam mit den jungen Pferden“.

 

Was gibt es Neues zum Haushalt 2025 seit der Ablehnung am 27.03.25, insbesondere also zum Finanzierungsloch von EUR 12 Mio.?

 

Aus dem Rathaus, das sich aktuell als die Hüterin der einzig wahren Informationen präsentiert, hört man dazu Nichts. 

 

Hätten Wir-Buerger nicht penetrant die Offenlegung des Liquiditätsplanes gefordert, wüßte man nicht, dass der Bürgermeister statt eines EUR 12 Mio. Dispo-Kredits bei der Sparkasse nun anteilig den Landrat mit bis zu EUR 5,9 Mio. anpumpen will. 

Man nennt es formal „Stundung der Kreisumlage“. 

Wo werden die Bürger eigentlich darüber auf der website der Stadt transparent informiert?

 

Doch auch eine Stundung ist ein Kredit und daher muß der Stadtrat zunächst entscheiden, ob man dies beim Landrat beantragt. Und der muß dazu seinen Kreistag, hier den Kreisausschuss, um Erlaubnis bitten.

 

Dass der Stadtrat dies in dazu nötiger öffentlicher Sitzung beschlossen hat, ist uns bisher nicht bekannt.

 

Teurer als der Dispo bei der Sparkasse ist die Stundung beim Landrat außerdem. 

146 TEUR Zinsen verlangt der Landrat für seine Unterstützung (lt. Liqui-Plan).

Für den Dispo bei der Sparkasse rechnete der Kämmerer nur mit 100 TEUR Zinsen für’s ganze Jahr. Wenn er sich da mal nicht verrechnet hat.

 

Die Stadtratsfraktionen, die gegen den Haushaltsentwurf 2025 stimmten, fordern für ihre Zustimmung umfangreiche Maßnahmen:

 

Deutliche Einsparungen im Verwaltungshaushalt, insbesondere bei den Personalkosten.

Mehr Transparenz bei Forderungen und Verbindlichkeiten der Stadt.

Aufstellung sämtlicher Assets der Stadt, die nicht mehr benötigt werden.

 

Um nur einige zu nennen.

 

Liegt das schon alles vor?

 

Sicher nicht.

 

Und so entsteht der Eindruck, dass der Bürgermeister und seine Parteifreunde,  statt die Zeit zu nutzen, um gemeinsam mit den Vereinen nach Lösungen zu suchen, das Alzenauer Stadtfest 2025 weiterhin als Geisel nehmen, um ihren unverantwortlichen „Verschuldungs-Haushalt 2025“ durchzudrücken. 

 

Selbst wenn der Stadtrat, widererwartend, am 21.05.25 den Haushalt genehmigt, so müsste zunächst der Kreisausschuss der Stundung der Kreisumlage zustimmen, bevor dann der Landrat den Haushalt genehmigen könnte. 

Bis dahin müssten längst die externen Verträge zum Stadtfest geschlossen sein.

 

Zur Erheiterung der Bürgerschaft trug der Bürgermeister bei, als er erklärte, er müsse schließlich auch den Stadtwerken die Aufträge für das Stadtfest erteilen und könne dies auch nur bei einem genehmigten Haushalt 2025.

 

Wäre das nicht ein Sanierungsbaustein, indem der Bürgermeister ab sofort keine neuen „Aufträge mehr an die Stadtwerke vergibt“? 

Natürlich nicht.
25.04.2025

Ringen um Stadtfest geht in die nächste Runde Landratsamt untersagt Alzenauer Stadtfest (vorerst)

Der Landrat als Rechtsaufsichtsbehörde setzt der Stadt Alzenau die Pistole auf die Brust. Entweder der Haushalt 2025 wird beschlossen oder das Stadtfest 2025 findet nicht statt. Warum ist der Landrat diesmal so streng mit seiner Heimatgemeinde, wo er doch noch vor zwei Jahren sogar Erlöse aus nicht vorhandenen Grundstücken akzeptierte? 
Die Alzenauer Vereine sollten, wie früher, das Heft des Handelns in die Hand nehmen. 


In einer Vorlage im Stadtrat am 24.03.2025 heißt es zum Alzenauer Stadtfest:

Seitens der Kommunalaufsicht wurde explizit darauf hingewiesen, dass der Stadtrat während der vorläufigen Haushaltsführung keine bindenden Beschlüsse zur Durchführung des Alzenauer Stadtfestes beschließen kann, sondern höchstens seine Absicht erklären kann. Beauftragung von externen Dienstleistern (z.B. Bühnen- und Tontechnik, Security, etc.) und das Eingehen von Verpflichtungen (z.B. Buchung Bands) ist erst mit Haushaltsbeschluss möglich.

 

Damit greift die Kommunalaufsicht stark in die Selbstverwaltung der Stadt Alzenau ein. Denn 

die Rechtsaufsicht darf sich nicht zu einer „Einmischungsaufsicht“ verdichten, sondern hat die den Gemeinden eingeräumten Handlungsspielräume zu respektieren, so das BVerfG.

 

Eigene Ermessenserwägungen zur Zweckmäßigkeit bestimmter

Maßnahmen sind den Aufsichtsbehörden im Rahmen der allgemeinen Kommunalaufsicht versagt.

 

Der Landrat setzt der Stadt die Pistole auf die Brust:

Entweder der Haushalt 2025 wird mit einer Dispokrediteinräumung von EUR 12 Mio. beschlossen oder die Ausrichtung des Alzenauer Stadtfestes ist untersagt.   

 

Doch ist das wirklich so?

 

Darf die Stadt Alzenau bis zur Verabschiedung des Haushaltes 2025 keine externen Dienstleister beauftragen?

 

In der gleichen Stadtratssitzung am 24.03.25 soll der Stadtrat die Beauftragung eines Anwaltsbüros zur Überprüfung der unliebsamen Zensusergebnisses genehmigen. 

Sind Anwälte nicht auch „externe Dienstleister“? 

 

Auch die Verschiebung der Bannwaldgrenzen Alzenau-Nord soll beantragt werden. Keine externen Kosten?

 

Oder bereits im Bauausschuss am 08.04.25:

 

Unter TOP 2 wurde die Verwaltung ermächtigt, die Wärmeplanung für die Stadt Alzenau auszuschreiben und anzustoßen.

 

In TOP 4 hat man die Aufstellung des B-Plans „Im Schild“ beschlossen.

 

In TOP 5 wurde die Bauverwaltung beauftragt, die entsprechenden Bauleitplanungen durchzuführen und ermächtigt, die hierfür erforderlichen Planungsleistungen und erforderlichen Untersuchungen / Gutachten zu beauftragen.

 

Sind das alles keine kostenauslösenden Beschlüsse und in welcher Höhe eigentlich?

 

Die jeweiligen Deckungsvermerke der Kämmerei für die dafür anfallenden Kosten lauten, wie so oft: 

 

Deckung durch Haushalt.  (  ) Ja        (  ) Nein  

 

Aber warum ist das beim Alzenauer Stadtfest alles anders?

 

Wir-Buerger haben schon aufgezeigt, dass es wirtschaftlich lediglich um eine tatsächliche Unterdeckung von maximal 15.000 EUR geht, denn 60 TEUR Kosten für städtisches Personal, fallen schließlich auch ohne Stadtfest an. 

Da war der Bürgermeister beim „Host-town-event“ mutiger, als er trotz erwarteter höherer Kosten ohne Stadtratsbeschluss die Beherbergung der Delegation aus Paraguay eigenmächtig entschied. 

 

Bis zur Verabschiedung des Haushaltes 2025 handelt die Stadt in der sog. „vorläufigen Haushaltsführung“. Natürlich darf man in dieser Zeit keine weitreichenden finanziellen Entscheidungen treffen.

 

Doch handelt es sich beim Alzenauer Stadtfest wirklich um so eine weitreichende Entscheidung?

 

Die Stadt kann aufgrund der Nachfrage der Schausteller und der Vereine erfahrungsgemäß mit stabilen Einnahmen rechnen. Für 2025 rechnete der Bürgermeister mit 60 TEUR Einnahmen. Sollte es also möglich sein, bei den externen Kosten innerhalb dieser Summe zu bleiben, dann entsteht der Stadt daraus kein „Verlust“, der in einer vorläufigen Haushaltführung untersagt ist, sondern vielleicht sogar ein kleiner Gewinn? Ein Novum.

 

Am einfachsten wäre es, einige größere Alzenauer Vereine schließen sich zusammen und organisieren das Stadtfest. Das hat im letzten Jahr doch auch geklappt mit dem selbstorganisierten Einmarsch.

 

Das Alzenauer Stadtfest gehört zur sozialen und kulturellen Kultur und würde beschädigt oder zerstört. Fünfstellige Einnahmen für die örtlichen Vereine gingen unwiderruflich verloren.

 

Es sieht daher eher nach einem bewussten „move“ des Landrates aus.

 

Der Landrat baut Druck auf die verantwortungsvollen Stadträte auf, um den Haushalt 2025 abzusegnen. Wegen angeblich 15.000 EUR (!) soll der Stadtrat ein Weiter-so-auf-Pump in Millionenhöhe, ohne die kleinste Sanierungsmaßnahme, genehmigen.

Denn nur so kommt der Landkreis, also der „Arbeitgeber“ der Kommunalaufsicht, an die dringend benötigten EUR 17,7 Mio. Kreisumlage, oder zumindest einen großen Anteil davon, wenn der Landrat bis zu EUR 6 Mio. davon zunächst bis Jahresende stunden muss, da die Alzenauer Kassen völlig leer sind. Nachgezahlt wird aus Grundstückserlösen zum Jahresende. 

 

Wer, wenn nicht der Landrat, weiß am besten, was die Perle Burgrundstück wert ist, schließlich wurde in seiner Amtszeit der Fels weggebaggert?

 

Wer hat eigentlich die Stundung der Kreisumlage im Januar und Februar 2025 i.H.v. knapp EUR 3 Mio. genehmigt? 

Muss das nicht der Kreisausschuss entscheiden?

 

Eine Stundung ist wirtschaftlich betrachtet eine Krediterhöhung. 

Offenbar reichte das Kassenkreditlimit der Stadt von EUR 6 Mio. in den ersten Monaten 2025 nicht aus, um alle fälligen Verbindlichkeiten zu bezahlen. 

 

War der Stadtrat über die Stundung informiert, als er am 27.03.25 über den Haushalt 2025 entscheiden sollte?

Wann hat der Stadtrat über die Stundung entschieden?

Ist das der Grund, weshalb der nun veröffentlichte Liquiditätsplan erst am 18.03.25 startet und nicht wie erforderlich am 01.01.2025?

 

Wo war die Kommunalaufsicht als Wir-Buerger sie im März 2023 darauf hingewiesen haben, dass im Haushalt 2023 Grundstückserlöse (Marie-Curie-Str.) i.H.v. EUR 20 Mio. angesetzt wurden, obwohl schon seit Januar 2023 rechtskräftig feststand, dass dieses Industrieareal nicht mehr der Stadt Alzenau zusteht?

 

Obwohl im Haushalt 2023 schon mit erheblichen Einnahmen in Millionenhöhe aus dem Verkauf des Grundstücks gerechnet wurde, hatte der Landrat keine Bedenken, den Haushalt 2023 durchzuwinken. 

 

Wo würde Alzenau heute stehen, hätte der Landrat schon im März 2023 pflichtgemäß die Genehmigung abgelehnt und auf einen, den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechenden, Haushalt gedrungen?  

 

Wieviel weniger Schulden hätte Alzenau heute, hätte man schon vor zwei Jahren den dringend notwendigen Sanierungskurs eingeschlagen?

 

Viele Fragen zum Umgang mit dem Vermögen der Alzenauer Bürger.

 

Aber keine Antworten.
22.04.2025

Ringen um Stadtfest (Landrat untersagt Stadtfest vorerst)

Der gekaufte Bibliothek-Award
Sparen soll die nächste Generation

Bildung muss für Alle möglich sein, aber zu vertretbaren Kosten

„Geld schießt keine Tore“

Dieser Satz wird dem deutschen Fußballphilosophen und Trainer Otto Rehhagel zugeordnet.

„Geld gewinnt Preise“

Dieser Satz ist das Motto der Alzenauer Stadtoberen.

 

„Beste Bibliothek des Jahres 2024 kleiner und mittlerer Kommunen“, 

 

also Kommunen mit bis zu 50.000 Einwohner, Preisgeld 7.000 €.

 

Locker ließ Alzenau die Hansestadt Korbach (Hessen, 23.924 EW) und Neukirchen (im Erzgebirge, 6.833 EW) hinter sich.

 

Und beim „Deutschen Lesepreis 2024“ reichte es zum zweiten Platz.

Zur Preisverleihung reiste extra eine 3-köpfige Delegation nach Berlin, um das Preisgeld von 1.500 € abzuholen.

 

819.500 € setze Alzenau in 2024 ein, um sich die Preise zu sichern. 

D. h. ca. 45,45 EURO / pro Kopf ließen sich die Alzenauer 2024 ihre Bibliothek kosten.

 

Wir-Buerger legen dabei die neuste amtliche Einwohnerzahl Alzenaus mit 18.031 zugrunde. Auf dem Weg zu den angepeilten 40.000 Einwohner in 2048 leider eine Entwicklung in die falsche Richtung.

 

2025 sollen es 851.000 € Nettokosten der Bücherei werden, schließlich soll der Titel verteidigt werden und Alzenau will keine Eintagsfliege gewesen sein.

 

Die Kreisstadt Korbach auf dem 2. Platz setzte, wie nachzulesen ist, 371.050 € für seine 23.924 EW, also 15 € / pro Kopf, ein. 

 

Die Gemeinde Neukirchen (Sachsen) schaffte es noch auf’s Stockerl. 

 

Der Etat 2024 der Bibliothek dort wurde uns auf Nachfrage wie folgt mitgeteilt:
Ausgaben        56.595 EUR
Einnahmen      12.641 EUR
Nettokosten    43.954 EUR
Pro Kopf ca.         6,50 EUR       
 

Es heißt, die Alzenauer Bibliothek hat 3.500 aktive Nutzer. 

 

Wir-Buerger können das nicht verifizieren. 

 

Doch auch diese Zahl bedeutet, dass die Stadt ihre „Leseratten“ mit jeweils ca. 240 € im Jahr sponsert, denn der Benutzerpreis von 1 € im Monat / 12 € im Jahr dürfte eher symbolischen Charakter haben.

 

Wer hat eigentlich die 15.000 Alzenauer Nicht- (Bibliothek)-nutzer gefragt, ob dafür 240 € pro Kopf ausgeben werden sollen?

 

Bildung muss sein, denn sie ist unser schärfstes Schwert gegen Extremisten.

 

Doch wer über die Köpfe der Bürger hinweg eigene Prestigeprojekte vorzieht und die Pflichtaufgaben dafür schleifen lässt, der darf sich nicht wundern, wenn man die Bürger für die Demokratie verliert.

 

Durch Klientelpolitik auf Pump haben die künftig auf Bundesebene Regierenden schon die Mehrheit im Volk verloren, bevor der nächste Kanzler vereidigt ist.

 

Ein CSU-Stadtrat stellte neulich in einer öffentlichen Sitzung fest, 

„Ja, wir haben auf zu großen Fuß gelebt“. 

 

Doch statt aus dieser Erkenntnis Schlüsse für die künftige Haushaltspolitik zu ziehen, war er schnell dabei seine Hand zu heben, als ein EUR 12 Mio. Dispo-Kredit, also ein Weiter-so auf Pump, im Stadtrat durchgewunken werden sollte.

 

Und der Bürgermeister?

 

„Nicht immer Schokostreusel und Cappuccino-Schaum“ ist sein ganz persönlicher Beitrag zum Haushalt 2025, wie er am Neujahrsempfang 2025 verkündete. Verkehrte Welt: Vorschläge zum Sparen sollen die Stadträte machen, was macht dagegen die Verwaltung und der Leiter der Behörde? Interne Grüne Soße Wettbewerbe.

 

Wann begreifen die Alzenauer Bürger, dass es nicht Bürgermeister und Landrat sind, die ihnen all die schönen Sachen „schenken“, sondern es ihr eigenes Geld ist, dass ihnen aus der Tasche gezogen wird, für Dinge, die sie sich selbst niemals leisten würden.

 

Haushaltssperre,

Kontoüberziehung in Millionenhöhe,

Nachtragshaushalt,

Millionenstundung der Kreisumlage

 

 Was kommt als Nächstes?

18.04.2025

Der Feuerwehrmann

„Wer andern eine Grube gräbt“
Ein Sprichwort aus der Bibel.


Vor dem LG Aschaffenburg muss sich zurzeit ein Feuerwehrmann verantworten. Er soll zwischen 2018 und 2024 Brände gelegt haben, um die Anerkennung der freiwilligen Feuerwehren in der Bevölkerung zu steigern.

 

In Alzenau sagte der Bürgermeister am 28.03.25 – ohne Zustimmung des Stadtrates – das Alzenauer Stadtfest ab, nachdem der Stadtrat am Abend vorher seinen Haushaltsentwurf 2025 ablehnte. 

 

„Mangels Genehmigung des Haushaltes 2025 sei er dazu gesetzlich verpflichtet“, behauptet der Bürgermeister.

 

Wir-Buerger haben dieses Vorgehen schon in unserem Artikel 

„Mal die Kirche (das Stadtfest) im Dorf lassen“

am 31.03.25 behandelt.

 

Keine Woche später kündigt der Bürgermeister nun eine Lösung an und stellt sich so als „Retter des Alzenauer Stadtfestes“ dar.

 

Doch was ist denn seit dem 28.03.25 anders?

Hat der Stadtrat in geheimer Sitzung dem Haushalt doch noch zugestimmt?

 

Der Bürgermeister zieht einen schon bekannten Bratwurstgastronomen aus dem Hut. Schon die Auswahl fürs Alzenauer Winterdorf 2024/2025 hat viele überrascht. 

 

Gab es einen Auswahlprozess?

Wer hat das entschieden?

 

Wir-Buerger glauben nicht, dass die, sogar aus der Wetterau herbeieilenden, Eventmanager das Alzenauer Stadtfest uneigennützig sponsern wollen.

 

Mit solchen Festen wird ein Haufen Geld gemacht, wenn man es richtig macht. Natürlich sollen die Alzenauer Vereine dabei weiterhin die Möglichkeit haben, ihre Vereinskassen aufzufüllen. 

 

Kreative Ideen hätte sich der Bürgermeister seit Jahren machen sollen, statt deutsche Schlagertexte für seinen großen Bühnenauftritt („gig“) zu üben.

 

Es heißt, ein Wiesenwirt auf dem Münchner Oktoberfest hat mit diesem einen Event für das ganze Jahr ausgesorgt. Daher sind die Wiesenzelte begehrt und der Münchner Stadtrat hat ein besonderes Verfahren installiert, um sich bei der Auswahl der Wirte und Schausteller nicht angreifbar zu machen.

 

Dem Alzenauer Stadtrat ist dabei ein glückliches Händchen zu wünschen. 

 

Anyway!

 

Alzenauer Bürger und Alzenauer Vereine atmen erst einmal auf.

 

Doch war die Aufregung nötig?

Handelt so ein besonnener Bürgermeister oder eher ein Krippenkind, dem das Schippchen im Sandkasten weggenommen wurde?

 

Und der Haushalt 2025?

 

Glaubt der Bürgermeister allen Ernstes, dass damit die Alzenauer Finanzprobleme gelöst sind?

 

15.000 EUR eingespart! 

 

Wo ist der Liquiditätsplan, aus dem der Bürgermeister die Position Stadtfest 2025 streichen wollte? 

Wie viele externe Sponsoren braucht es noch, damit der Haushalt 2025 verantwortbar ist?
06.04.2025

Mal die Kirche im Dorf lassen (Stadtfestabsagen)

Durchschaubares Ablenkungsmanöver mit Stadtfestabsage

Der Aufschrei darüber, dass der Bürgermeister das Alzenauer Stadtfest 2025 abgesagt hat ist groß. Doch bei genauerem Hinsehen entpuppt sich diese Maßnahme als PR-Gag um Druck auf den Stadtrat aufzubauen bzw. vom eigenen Finanzdesaster abzulenken.

Hat sich eigentlich Einer der großen Wortführer in den Sozialen Medien mal die Mühe gemacht das Stadtfest 2025 im Haushaltsplan 2025 nachzulesen?

 

Wohl kaum. 

Daher hier unser Service in der Hoffnung der Versachlichung der Diskussion. 

 

Die Haushaltsplanung zur Durchführung des Stadtfestes 2025 findet man auf den Seiten 89 und 90 des Einzelplans 3. Diese Unterlage ist zu finden auf der website der Stadt Alzenau TOP 7 Anlage Einzelplan.

 

https://alzenau.ris.kommune-aktiv.de/seite/de/rathaus/9102/-/Erlass_der_Haushaltssatzung_der_Stadt_Alzenau_fuer_das_Jahr_2025.html

 

Dort ist nachzulesen, dass der Bürgermeister mit

Einnahmen i.H.v.                             64.000 EUR und

Ausgaben i.H.v.                             139.000 EUR plant, also einem

gedeckelten Verlust von                75.000 EUR.

 

So hat es der Stadtrat einstimmig beschlossen. 

 

Schaut man sich die Einzelpositionen an, so kann man die letzten beiden Ausgabenpositionen über jeweils 100 EUR vernachlässigen, das nennt man nicht-liquide Kosten. Strom- und Wasserkosten von zusammen 800 EUR. 

 

Aber auch andere Kosten sollten in der Gesamtschau eine Rolle spielen.

 

Tariflöhne / Soz.-Vers. der eigenen Stadtmitarbeiter      15.000 EUR

Erstattung an Stadtwerke Alzenau                                     45.000 EUR

Man könnte sagen ehda-Kosten                                         60.000 EUR,

 

denn die Mitarbeiter der Stadt bzw. der Stadtwerke werden auch gezahlt, wenn sie nicht für’s Stadtfest arbeiten. 

 

Also bleibt die Rechnung:        

Ausgaben               139.000 EUR

Eigene MA                60.000 EUR

Externe Kosten        79.000 EUR

 

Einnahmen            + 64.000 EUR

 

Real-Verlust            15.000 EUR

 

Bei angabegemäß 120.000 Besucher müsste die Stadt versuchen pro Besucher 13 ct. (oder 0,13 EUR) pro Besucher mehr einzunehmen. Oder vielleicht von den Vereinen 10 ct. von jedem verkauften Getränke erhalten?

 

Zahlt die Stadt eigentlich etwas dafür, dass der Bürgermeister beim „Haupt-act, den Schlagerschlampen“ mitsingen darf? 

 

Wie man es auch dreht und wendet. 

Die Ablehnung eines Haushaltes, der die Verschuldung Alzenaus von EUR 52 Mio. auf deutlich über EUR 60 Mio. hochpumpt, zu kritisieren, nur weil dadurch angeblich das Stadtfest nicht mehr möglich ist, ist ein plumpes Ablenkungsmanöver des Bürgermeisters und seines schwarzen Blocks.

 

Wenn man die Diskussion zur Absage des Alzenauer Stadtfests verfolgt, fällt einem unweigerlich William Shakespeare ein, denn schon er wußte:

 

„Hohle Töpfe haben den lautesten Klang“
31.03.2025

Neujahrsempfang 2025 (Update zum Empfang)

Kosten des Neujahrsempfanges und Richtigstellung

Nicht nur Wir-Buerger wollten vom Bürgermeister wissen, wie hoch die Kosten des Alzenauer Neujahrsempfanges 2025 waren.

 

10.000 EURO

 

hat die Begrüßung von angabegemäß 600 Gästen und „bedeutender Personen“ den Alzenauer Bürger gekostet. 

Wichtig ist dem Bürgermeister aber die Feststellung, dass entgegen dem suggerierten Eindruck auf den Bildern, kein Moet-Champagner ausgeschenkt wurde.

Wir haben die Bilder, mit denen der Bürgermeister in den sozialen Medien warb daher oben dargestellt, damit sich unsere Leser selbst ein Bild machen können.

Tatsächlich handelte es sich bei den abgebildeten Moet-Flaschen um „Altglas, das ein, der Stadt  wohl gesonnener, Altglashändler aus den Wertstoffcontainern gefischt hat“, so der Bürgermeister. Mit diesen habe man den Neujahrsempfang dekoriert.

 

Warum man nicht einen Sekt oder Prosecco unserer einheimischen Winzer als Deko verwendet hat, fragen wir uns.

 

Der Volksmund kennt dafür einen einprägsamen Begriff:

 

„Blender“

 

Ob Rolex made in China, Designerkleidung aus türkischen Urlaubsorten, sich mit vermeintlich Luxusgütern zu schmücken, ist in manchen Kreisen en vogue.

Oder aber aus einer Praktikanten- oder Werkstudentenstelle eine Position als „global head of was-auch-immer“ zu machen, obwohl die unit (Abteilung) nur aus einem selbst besteht, ist auch ein gerade unter Berufspolitikern in jüngerer Vergangenheit häufig anzutreffendes Muster.

 

Um die Kosten des Empfangs für den Alzenauer Bürger möglichst klein zu halten, ließ der Bürgermeister auch eine Spendenbox aufstellen. So konnten die Gäste und „bedeutenden Personen“, nachdem sie auf dem roten Teppich das „Erste Ehepaar der Stadt“ zum neuen Jahr begrüßt hatten, eine Spende geben.

Üblicherweise erfolgt dies bei solchen Gelegenheiten oder charity-Veranstaltungen geheim. 

Man ist wohltätig, aber macht darüber kein großes TamTam.

 

Beim Alzenauer Neujahrsempfang ist dagegen bekannt, was jeder einzelne Gast und/oder Promi gespendet hat.

 

Denn in der Spendenbox kamen insgesamt „Null Euro“ zusammen.

 

Wir-Buerger schlagen vor, unter dem Motto

 

„Das trinkt alles alzenau“,

 

dass Alzenauer Bürger über´s Jahr Flaschen von edlen Tropfen sammeln und diese der Stadtverwaltung als Dekorationsutensilien zur Verfügung stellen, statt im Glascontainer zu entsorgen.

 

So könnten unsere Nachbarn „Alzenauer Vielfalt erleben“. 

 

Zumindest bei den Getränken.

31.01.2025

En guude Abbo (Alzenauer Gast-Wirtschafts-Förderung)

Was haben „The Westin Grand Berlin“ und das alte Alzenauer Gefängnis gemeinsam?
Innenstadtbelebung durch „Gast-Wirtschafts-Förderung“
Planwirtschaft hat noch nie funktioniert

„Aus dem Cafe Baaila wird BuonAPEtito“. 

 

So titelt das Main-Echo am 01.01.25 zum Pächterwechsel im alten Gefängnis.

 

„Adios tapas, Ciao Pizza e Pasta“ wäre auch gegangen.

 

Der Gastronomiebetrieb galt als „Vorzeigeprojekt in der Region“.

Ein „Prestige-Projekt der Alzenauer Kommunalpolitik.“

 

Die Alzenauer Cineasten atmen auf, meint der Bürgermeister, da man weiterhin in Alzenau eine bespielte Leinwand hat. Auch wenn keine Besucherzahlen veröffentlicht werden, darf vermutet werden, dass ein volles Haus in einer Vorstellung im größten Saal eines Kinokomplexes in Aschaffenburg oder Hanau mehr Besucher zählt als das Alzenauer Kino im Monat.

 

Wir-Buerger (und andere) fragen sich unvermeidlich:

 

Wie rechnet sich das überhaupt?

 

Auch hier gilt die alte Kaufmannsweisheit, 

 

„Der Gewinn liegt im Einkauf“.

 

Die Stadt Alzenau verpachtet die Location und weist demgemäß ihre Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt aus.

(Für Interessierte: Seite 7 von 364 des Gesamtplans im Haushalt 2024)

 

26.500 €      im Jahr veranschlagt die Stadt Alzenau als Einnahmen.

75.500 €      im Jahr setzt sie als Ausgaben an.

 

So läuft es nun schon seit 2018, mal abgesehen von 2021 als coronabedingt der Kapitaldienst der finanzierenden Bank ausgesetzt wurde. Natürlich hat die Sparkasse der Stadt nichts geschenkt, sondern schlägt es am Ende der Kreditlaufzeit drauf.

 

Wie hoch die laufenden Verluste 2025 sein werden, erfährt man erst wenn der neue Haushalt 2025 beschlossen wurde.

 

Andere Alzenauer Gastronomen würden sich sicher auch über einen Mietkostenzuschuss von 50.000 EUR im Jahr freuen. 

 

Hat die Stadt kein anderes Konzept, um mit 50 TEURO im Jahr Sinnvolles für die Bürger zu finanzieren?

 

Es heißt in Alzenau, dass man im alten Gefängnis (die zwischenzeitliche Nutzung verschweigen wir bewußt) ursprünglich ein nettes kleines Weinlokal plante. Tatsächlich muß sich der Alzenauer Weinliebhaber heute in die Ortsteile begeben, um den regionalen Traubensaft zu konsumieren, seit der Funkenkeller nicht mehr funkelt.

 

Quasi über Nacht aber, „kam die Idee eines Kinos vom Bürgermeister Alexander Legler selbst“, wie das Main-Echo 2017 berichtete. „Das künftige Kulturhaus sollte wirtschaftlich erfolgreich betrieben werden“. 

Das hat ja nun weniger gut geklappt für Alzenau.

 

1970 schloss das ehemalige Alzenauer Kino im Mühlweg und in „Zeigers Lichtspielhaus“ in Kahl gingen schon 1992 die Lichter endgültig aus. 

Kinos in kleinen Orten / Städten waren (und sind) nicht mehr rentabel zu führen gegen die Großkinos in Mittelzentren. 

Die Gesetze der Wirtschaftlichkeit setzen auch Alzenauer Kommunalpolitiker nicht außer Kraft. 

 

Seit 2018 entstanden so mehr als 300 TEURO laufende Verluste.

Für die Pächter mag dies ein lukratives Geschäft gewesen sein. 

Der Dank an die Bürgermeister wundert daher nicht.

 

Wir-Buerger haben eine verrückte Idee:

 

Baut das Kino im alten Gefängnis aus und macht daraus eine schöne Weinstube und Bistro.

Analog der Erfolgsgeschichte „Winzerpavillon Gartenschaugelände“. Eventuell kann man die Alzenauer Winzer einbinden, statt eines externen Würschtlbraters. 

 

Die teure, vom Alzenauer Bürger (noch nicht ab)-bezahlte, Kino-Technik läßt sich vielleicht im ehemaligen Reisebüro Emmel nutzen oder in der Kantine im neuen Rathaus Anbau. Für kleines Geld könnte man diese auch an die Bayernstrasse nach Aschaffenburg liefern.

 

Berlin-Besucher kennen sicher „The Westin-Grand Hotel“ in Berlin Unter den Linden / Ecke Friedrichstrasse. Alzenauer Cineasten wissen sofort, welches Hotel gemeint ist, „Die Bourne Verschwörung“ (2004).

 

Historiker berichten, dass sich Erich Honecker einst zum 750. Geburtstag Berlins ein Hotel auf internationalem Spitzenniveau wünschte, um ausländische Gäste angemessen zu beherbergen. Devisen sollte es auch bringen. So öffnete das einzige Luxushotel der DDR am 01. August 1987. 

 

Auch dort klappte es mit der Wirtschaftlichkeitsrechnung nicht.

 

Alzenau sollte aufhören, wie in einer Planwirtschaft, die Belebung der Innenstadt lenken zu wollen. 

 

Mehr Marktwirtschaft wagen! 

 

Zur Info:

Die jährliche Unterdeckung der anderen geförderten „Markt-(Gast)-Wirtschaft“ der Stadt Alzenau, der „Alten Post“,

 

liegt bei ca. 250.000 €.

06.01.2025

Alzenauer Neujahrsempfang 2025

Bürgermeister und Stadtrat hielten traditionell Hof zum Neujahrsempfang. Auch wenn dazu nicht großflächig geworben wurde, „oh kommet doch all“, so fanden sich ca. 600 Alzenauer in der festlich geschmückten Prischoßhalle zu Alzenau ein.

Nicht anwesende Bürger können sich den Neujahrsempfang unserer digital-town selbstverständlich auf allen social-media-Kanälen anschauen. Wir empfehlen: 

https://www.primavera24.de/aktuelles/news/traditioneller-neujahrsempfang-in-alzenau

 

Wir-Buerger veröffentlichen dazu keine Bilder aus Respekt vor den 96 % der Alzenauer, die das Alles zahlen und nicht anwesend waren.

Auf diesen Bildern ist zu sehen, dass standesgemäß mit Moet-Champagner auf das neue Jahr angestoßen wurde. Aber auch Bier, Wein, Softdrinks und Neujahrsbrezeln wurden gereicht. Dazu Live-Musik. Ein Bild vom Sparschwein fand sich einsam am Rand des Events.

Da haben wir den Umlandgemeinden mal wieder gezeigt, wie man mit Stil und Klasse das neue Jahr begrüßt. Da alles schon „auf neue Rechnung geht“ ist das Budget der Öffentlichkeitsarbeit prall gefüllt.

Wir-Buerger haben mal gegoogelt und tatsächlich,
so einen Neujahrsempfang gönnt sich sonst keiner.

Und unter dem Motto

„10 Jahre Landesgartenschau, Alzenau blüht auf“

gibt es vielleicht dieses Jahr auch eine/n Blumenkönig/in. Zwar noch ohne Blumenkranz im Haar, dafür mit einem hübsch dekorierten Blumenthron.

Vergessen die zähen Diskussionen um einen Nachtragshaushalt, weil mal wieder trotz Rekordeinnahmen die Kasse durch ungezügelte Mehrausgaben in allen Bereichen leer war.

Wenn
in den nächsten Wochen in den Haushaltsberatungen 2025 der Rotstift bei freiwilligen Leistungen für Vereine angesetzt wird,

wenn
KiTa-Gebühren und Hallenmieten angehoben werden und der Vorsitzende der größten Fraktion mal wieder erklärt,

„Schuld hat die Ampel und Herr Heil mit seinen ausufernden Sozialleistungen“

wenn
sich die Parteien im Wahlkampf dabei überbieten, die Leistungen der Sozialschmarotzer (Bürgergeld) zu reduzieren, die von den „hart feiernden“ Leistungsträgern erwirtschaftet werden müssen,

dann, ja dann
werden wir uns an die feucht-fröhlichen Bilder vom Neujahrsempfang 2025 erinnern.

https://musikguru.de/tim-toupet/songtext-wir-lassen-uns-das-feiern-nicht-verbieten-1795539.html

Die Älteren unter uns werden sich erinnern, dass die Politik schon einmal „blühende Landschaften“ versprochen hat. Heute überwiegt dort die Farbe Braun.

Da aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Gästeliste existiert, müssen sich die Historiker mit den reichlichen Bildern begnügen, bei denen das Motto gilt:
Das Netz vergisst nichts.
02.01.2025

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