Inhaltsverzeichnis
- 3 Stadtratsmandate bei Kommunalwahl 2026
- Also doch / Alzenau benötigt Stabilisierungshilfen (veröffentlicht am letzten Werktag vor der Wahl)
- Das gebrochene Wort
- Faktencheck 3/ Verluste Bäder und Bildrechte
- Umfrage sparen oder Steuern erhöhen und Fördermittel Prischoss aufgrund hoher Planungskosten unrealistisch
Nur die halbe Wahrheit „Schulden in Alzenau“ und
Falschbehauptung der Lokalzeitung
Die eigenen Wahrheiten des Bürgermeisters 2. Teil … und neuer Wellpappe Beschluss
Bücherspenden für die Stadtbibliothek / Gut gemeint, aber nicht die Lösung
- Grüne Diffamierung / „We the people“
- BI Umspannwerk / Klarstellung
- Faktencheck Podiumsdiskussion vom 04.02.2026
- WBA Das Original / FW/PWG betonen keinen Bürgermeisterkandidaten zu unterstützen, Abgleich Wahlprogramm
- Steuererhöhungen in Alzenau/ Bürgermeister will Verluste durch Steuererhöhungen auffangen – WBA will nachhaltige Lösungen nämlich endlich den Verwaltungshaushalt sanieren
- Konversionsgewinne
- Schweigern vor der Wahl / Keine Transparenz über Haushalt vor der Kommunalwahl
- Vorstellung Wahlprogramm WBA 26.01.26 im Vereinsheim FC Bayern Alzenau, Prischoß
- WBA-Petition / Transparenz jetzt! Offenlegung der Haushaltszahlen vor der Kommunalwahl am 08.03.26
- Einladung zur Vorstellung Wahlprogramm
- Butter bei die Fische/ Flyer mit Kurzprogramm online – Dem Wunsch der Alzenauer nach Veränderung entsprechen
- Pressemitteilung WBA wirbuergeralzenau tritt für Kreistag an Gemeinsam für eine starke Zukunft: /Mit sieben Kandidaten will WBA für den Kreistag antreten, 430 Unterstützungsunterschriften werden im Landkreis benötigt
WBA Stadträte
3 Stadtratsmandate an WBA bei der Kommunalwahl 2026
Mit Nick Hoefler, Helmut Thalheimer und Dieter Wombacher setzt sich die WBA künftig engagiert für mehr Transparenz, eine generationengerechte Haushaltspolitik und eine verantwortungsvolle Stadtentwicklung ein.
Denn eine solide Finanzpolitik ist die Basis für alles städtische Handeln – heute und für kommende Generationen.
Vielen Dank für das Vertrauen! Wir freuen uns darauf, Alzenau gemeinsam mit Ihnen weiterzuentwickeln.
Also doch!
Wir hatten am 05.03.26 darauf hingewiesen, dass der Bürgermeister sein Wort brechen wird und Alzenau keinen Haushaltsbeschluss 2026 haben wird, wenn die Alzenauer zur Wahlurne gehen. Damit lagen wir richtig.
Heute, am 06.03.26, dem letzten Werktag vor der Wahl, nachmittags veröffentlicht der Bürgermeister die Tagesordnung für den HuF am 12.03.26.
TOP 1.1: Verwaltungshaushalt 2026
TOP 1.2: Vermögenshaushalt 2026
Wer will den Alzenauer Bürgern erzählen, diese Unterlagen hätten nicht vorher veröffentlicht werden können?
Alle Stadtratsfraktionen haben bei diesem schäbigen Manöver mitgespielt, das dazu führt, dass den ca. 6.000 Briefwählern (Stand Mittwoch 04.03.26) wesentliche Informationen vorenthalten waren, als sie ihre Kreuze auf dem Wahlzettel machten.
Diese wesentlichen Informationen kann sich jetzt jeder aus dem Bürgerinformationssystem holen:
https://alzenau.ris.kommune-aktiv.de/seite/de/rathaus/10143/-/sitzung.html
WBA fasst kurz zusammen:
Alzenau ist ein harter Sanierungsfall, denn die Kämmerei empfiehlt die Beantragung von Stabilisierungshilfen zur Schuldentilgung (Säule 1) des Freistaates Bayern
Neue Darlehensneuaufnahme von EUR 4,6 Mio. in 2026
Mittel aus dem Bundessondervermögen von bis zu EUR 1,8 Mio. sind darin schon teilweise eingerechnet
In den Folgejahren (2027 – 2029) sind noch größere Fehlbeträge zu verzeichnen
Freie Finanzspanne ist, wie auch im Vorjahr, nicht mehr vorhanden, bei für den gesetzlichen Haushaltsausgleich nun noch immer fehlenden EUR 2,3 Mio., d. h. Steuererhöhungen, Gewerbe- und Grundsteuer, sind unausweichlich
Personalkosten incl. Stadtwerke EUR 22,8 Mio.
Einsparung Fehlanzeige
Kassenkrediterhöhung auf EUR 10 Mio.
Stadtwerke Neudarlehen EUR 5,5 Mio. in 2026
Was es bedeutet, wenn eine Kommune Stabilisierungshilfen beantragt, kann jeder selbst nachlesen:
– Jeder EURO, der für freiwillige Leistungen ausgegeben wird (bspw. Betrieb von Bädern, Bibliothek …) muß im Rahmen des Konsolidierungskonzepts gegenüber dem BayStMi der Finanzen gerechtfertigt werden
– die Kommune muß nachweisen, wie sie die Defizite in freiwilligen Einrichtungen senken kann (Preisanpassung, Kooperationen etc.)
– Einschränkung bei Feiern und Repräsentationen, Ausgaben für Feste oder freiwillige Zuschüsse an Vereine müssen auf ein Minimum reduziert werden, um den Konsolidierungswillen zu belegen.
https://www.stmfh.bayern.de/kommunaler_finanzausgleich/bedarfszuweisungen/
Es liegt nun an allen Alzenauern, die noch nicht gewählt haben, dieses Verhalten auch im Namen aller Briefwähler, die sich nun zu Recht getäuscht fühlen, am 08. März 2026 abzustrafen.
Das Netz vergisst nichts.
Auch nicht die „lackeys & sycophants“ (Deutsch: unterwürfigen Anhänger), die seit Monaten die Warnungen von WBA ignorierten und verunglimpften.
06.03.2026
Das gebrochene Wort
Alzenau ist auf Jahre handlungsunfähig, aber keiner will den Alzenauer Bürgern reinen Wein einschenken (vor der Wahl).
Bürgermeister und Stadtrat haken sich mit Floskeln unter.
Jetzt ist es amtlich.
Das Versprechen des Bürgermeisters am 21.05.25 beim Beschluss zum Haushalt 2025 wird gebrochen.
„Er werde dafür sorgen, dass die Alzenauer vor der Kommunalwahl 2026 einen Haushaltsbeschluss 2026 haben werden“.
Nicht einmal einen aktuellen Haushaltsentwurf legt der Bürgermeister den Alzenauer vor der Wahl offen. Die letzten veröffentlichten Zahlen vom 11.12.2025 zur Finanzsituation Alzenaus waren schon schlimm genug.
Seit fast drei Monaten haben sich die Zahlen offenbar nicht gebessert, sonst hätten Bürgermeister und Stadtrat bestimmt neue Zahlen offengelegt.
Doch ohne die tatkräftige Unterstützung durch den Stadtrat hätte der Bürgermeister sein Ziel,
„keine Zahlen vor den Wahlen“,
nicht erreicht.
Am 13.11.25 verabredeten sich alle Fraktionen im HuF bis zu den Kommunalwahlen 2026 keine Haushaltsberatungen öffentlich durchzuführen.
Das Zeugnis der letzten 6 Jahre, dokumentiert im Haushalt 2026, wäre für alle (!) Stadtratsmitglieder unangenehm geworden.
Doch schon die vorläufigen Zahlen vom 11.12.25 zeigen das Ausmaß der Haushaltskrise.
Ein Verwaltungshaushalt, in dem eine Lücke von EUR 3,4 Mio. klafft. Berücksichtigt man dabei, dass die Kämmerei die Mindestzuführung zum Vermögenshaushalt mit 150 TEUR zu niedrig und die Personalkostensteigerung 2026 nur mit 2,6 % (Abschluss öffentlicher Dienst zuletzt bei 5,8%) angesetzt hat, wird die zu schließende Lücke am Ende eher bei EUR 4 Mio. liegen.
Diese Lücke ist für 2026 durch Kosteneinsparungen nicht mehr zu schließen. Also müssen die Einnahmen hoch.
Höhere Gebühren für Schwimmbäder, Friedhöfe, Bibliothek und Musikschule können diese Lücke nicht annähernd schließen.
Natürlich werden die geschröpft, die sich am wenigsten wehren können.
Zunächst einmal die Eltern, die auf die Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, mit einer Erhöhung der KiTa-Gebühren.
Und natürlich durch
Erhöhung der kommunalen Steuern, Grund- und Gewerbesteuer.
Da können die Unternehmer noch so wehklagen. Jetzt rächt es sich, dass „ihre Fraktion“ am 21.05.25 den Haushalt mitgestaltet und beschlossen hat, statt schon vor einem Jahr bei den Ausgaben hart gegenzusteuern.
Fraglich ist nur noch, um wieviel die Kommunalsteuern rückwirkend auf den 01.01.2026 erhöht werden müssen. Das wissen alle Stadträte nur zu gut und fürchten die Quittung auf dem Wahlzettel.
Wer glaubt, dass durch den Bau eines neuen Faulturmes für ca. EUR 15 Mio. nicht die Kanalgebühren steigen werden?
Doch das ist nicht einmal das Schlimmste.
Die Finanzierungslücke im Vermögenshaushalt, also dort wo investiert und saniert werden muß, ist in den nächsten vier Jahren um ein Vielfaches höher.
EUR 38 Mio. werden gesucht und da ist noch kein Geld für die notwendige Sanierung von Hallen- und Sportstätten enthalten. Der jetzt erst, auf Druck von WBA, veröffentlichte Bericht, zeigt Sanierungsnotwendigkeiten von ca. EUR 10 Mio. und stellt fest, dass dabei die Hörsteiner Schulturnhalle neu gebaut werden muß.
Da nutzen auch einmalig EUR 1,8 Mio. aus dem „Sondervermögen“ des Bundes nichts. „Ein Tropfen auf den heißen Stein.“
Bei einer Pro-Kopf-Rekordverschuldung von schon heute über 3.200 EUR.
Kaum der Rede wert ist dabei, dass auch in den Stadtwerken in 2026 zusätzlich neue Darlehen von EUR 6 Mio. eingeplant sind.
Schon ohne den Haushalt 2026 kam es in den letzten 15 Jahren fast zu einer Vervierfachung der Schulden von ca. EUR 16 Mio. auf EUR 60 Mio.
Der gesetzlich vorgeschrieben Nachtragshaushalt 2025, der aufgezeigt hätte, wieso bei geringeren Bauinvestitionen (EUR 2,3 Mio. weniger als geplant) höhere Darlehen (+ 1,7 Mio. über Plan) aufgenommen wurden, wurde nicht gemacht.
Wo war der Stadtrat, der dies zu entscheiden und überwachen hat?
Doch darüber will man nicht diskutieren.
Wir sind gespannt, wann der Bürgermeister in diesem Jahr mit der Absage des Stadtfests, der Burgfestspiele oder der Feierlichkeiten mit der Partnerstadt Thaon droht, weil er Ende März keinen Haushalt 2026 hat.
05.03.2026
Faktencheck Teil 3 / Verlust Bäder & Bildrechte
Wir wollen heute den Faktencheck zu den Falschbehauptungen des Bürgermeisters in der Podiumsdiskussion vom 04.02.26 abschließen.
- Verlust Schwimmbad und Meerhofsee
Behauptung:
Peter Bloett verwies darauf, dass die Verluste der Alzenauer Bäder (Meerhofsee u. Waldschwimmbad) zwischenzeitlich bei fast EUR 1,3 Mio. liegen. Herr Noll behauptete die Zahl sei falsch.
Fakt:
Die Verluste der Alzenauer Bäder liegen seit Jahren bei ca. EUR 1 Mio..
In die vom Stadtrat beschlossene „Deckelung auf EUR 1 Mo.“ wurden seit Jahren Beteiligungsgewinne aus dem 30 % Anteil der Stadt an der EVA eingerechnet (zuletzt ca. 200 – 300 TEUR). Darauf wiesen die Fraktionsvorsitzenden der F-Fraktionen ihren CSU-Kollegen am 11.12.25 hin.
Dies war und ist reine Schönfärberei da die Beteiligung durch die Übertragung des Gasnetzes stammt, also keinerlei Zusammenhang mit den Alzenauer Bädern besteht.
In 2025 sank der anteilige Beteiligungsgewinn der EVA, so dass der Verlust die Deckelung von EUR 1 Mio. überstieg, so der Betriebsleiter der Stadtwerke am 11.12.25 im Stadtrat.
WBA hat die dort vorgestellte Unterlage mehrfach angefordert. Leider bis heute ohne Reaktion der Stadtverwaltung.
Besonders bemerkenswert ist, dass darüber die Lokalzeitung, also der Veranstalter der Diskussion, am 12.12.25 über den Verlust der Bäder von EUR 1,1 Mio. (nach Gewinnverrechnung EVA) berichtete. Trotzdem sah es der Moderator nicht nötig, auf die Unwahrheit des Herrn Noll hinzuweisen.
- Nutzung von Bildrechten der Stadt Alzenau
Behauptung:
Herr Noll behauptete WBA nutze rechtswidrig Bildrechte der Stadt auf ihrer website.
Fakt:
WBA nutzt u. a. das Alzenauer Wahrzeichen, die Burg . Dieses Foto der Burg wurde von WBA selbst erstellt, wie auch alle weiteren auf der website.
Solange das Fotomaterial selbst erstellt wird, ist die Nutzung gestattet.
§ 59 UrheberrechtsG ist da sehr klar:
„Zulässig ist, Werke, die sich bleibend an öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen befinden, mit Mitteln der Malerei oder … durch Film zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich wiederzugeben. Bei Bauwerken erstrecken sich diese Befugnisse nur auf die äußere Ansicht.“
Eigentümer der Burg Alzenau ist nicht einmal die Stadt Alzenau, sondern die Schlösserverwaltung des Freistaates Bayern.
WBA beachtet Bildrechte.
Gerne hätten wir zum Beispiel unseren Artikel zur mehrtägigen Israel-Reise des Bürgermeisters, gemeinsam mit dem Landrat, mit dem Bild beider Kommunalpolitiker in der Gedenkstätte Yad Vashem illustriert.
Doch die Bildrechte liegen bei der ebenfalls mitgereisten Leiterin Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Alzenau.
Wir haben die Stadtverwaltung nach dem 04.02.26 mehrfach aufgefordert uns die Rechtsagrundlage und die kritisierten Bilder zu benennen. Eine Reaktion erfolgte bis heute nicht.
Fehlende Kenntnisse des Bürgermeisters im rechtlichen Bereich gab es schon häufiger.
Der Rechtsirrtum des Bürgermeisters zu Bildrechten steht auf der WBA-Rangliste auf Platz 3.
Platz 2 hat die Ansicht des Bürgermeisters, er habe die künftigen millionenschweren Pensions- und Beihilfeansprüche an andere abgetreten, obwohl ihm ein versicherungsmathematisches Gutachten vorliegt, das diese Millionenschulden auf den Cent genau ausgerechnet hat.
Vielleicht findet der Bürgermeister noch jemanden, dem er die aktuellen Schulden von fast EUR 60 Mio. „abtreten kann“.
Unerreicht mit weitem Abstand auf Platz 1, ist die Meinung des Bürgermeisters, das deutsche Grundgesetz gebe jedem Deutschen das Recht auf eine Beamtenstelle.
Das wäre doch die Lösung gegen Altersarmut, denn die Beamtenpensionen sind deutlich höher als die normale Rente.
Doch leider genügt schon das Lesen des Art. 33 II GG, um den Irrtum des Bürgermeisters zu erkennen.
Die Aufgabe eines Bürgermeisters ist in erster Linie die Leitung der Stadtverwaltung. Die Verwaltung hat sich gegenüber dem Bürger immer nach Recht und Gesetz zu verhalten.
Da macht es Sinn, dass man das Recht kennt.
03.03.2026
Umfrageergebnis "sparen" und Prischoss Förderung
Wir haben gefragt: sparen oder Steuern rauf.
Das Ergebnis ist eindeutig.
2 Antworten haben uns überrascht: aus der SP Ortsgruppe 1x Steuern rauf und der CSU „Aschaffenburg“ 1x Steuern rauf
und neue Infos zum Stand „Fördermittel Hallensanierung Prischoss“
Nur die halbe Wahrheit „Schulden in Alzenau“
und Falschbehauptung der Lokalzeitung
Pfeifen im Walde, angestimmt von der Lokalpresse
Objektive Kommunalberichterstattung ist nicht immer einfach, gerade vor Wahlen. Guter Journalismus hält Distanz und hinterfragt kritisch, gerade bei Themen, in denen man selbst nicht sehr versiert ist, sonst hat man die eigene Glaubwürdigkeit schnell verspielt.
Da die Lokalzeitung im Wahlkampfzeiten keine Leserbriefe von Kandidaten abdruckt und das Thema zu komplex für einen Leserbrief ist, kommentieren wir den Bericht der Lokalzeitung zu den „Alzenauer Schulden“ auf unsere Weise.
Interessant dabei ist, dass der Artikel der Lokalzeitung schon am 20.02.26 online gestellt wurde, aber erst am letzten Wochenende vor der Wahl in der Printausgabe erscheint.
Wie hoch sind die Schulden?
EUR 54,5 Mio. behauptet die Lokalzeitung. Unter den Tisch fallen im Bericht Dispoinanspruchnahmen i.H.v. EUR 3,6 Mio. bei Stadt und Stadtwerken, als ob dies keine Schulden wären.
Kassenkredite sollten zum Jahresultimo nicht in Anpruch genommen sein. Eine Nutzung des Dispos über den Jahreswechsel, ist ein untrügliches Warnsignal dafür, dass die Kommune Verluste schreibt.
Zum Jahreswechsel 2022/2023 haben von den 32 Kommunen im Landkreis Aschaffenburg nur drei (Goldbach EUR 1.557 TEUR, Weibersbrunn 353 TEUR und Karlstein 20 TEUR) einen Dispo benötigt.
Alzenau musste
zum 31.12.2024 2.645 TEUR
und
zum 31.12.2025 3.655 TEUR Kassenkredite nutzen, um zahlungsfähig zu bleiben, also insbesondere Gehälter zu zahlen.
Alzenau hat aktuell eine Dispolinie von insgesamt EUR 9,2 Mio.
Trotzdem konnte man schon am 26.01.26 die fällige Kreisumlage i.H.v. ca. EUR 1,4 Mio. nicht zahlen, sondern erst am 16.02.26. Auch die Februarrate konnte nicht pünktlich gezahlt werden, wie uns aus dem Rathaus bestätigt wurde.
Ist das viel im Bayern-Vergleich?
Darlehen von EUR 54,5 Mio.
Plus Dispo-IA von EUR 3,6 Mio.
insgesamt also EUR 58,1 Mio.
bedeuten, jeder der 17.813 Alzenauer Einwohner (das ist die offizielle Zahl nach Zensus) hat zum 31.12.2025 Schulden von 3.262 EUR.
Heute deutlich mehr als die in der Lokalzeitung berichteten 2.300 EUR aus 2023(!).
Wenn die Lokalzeitung verweist, dass Füssen seine Verschuldung „absolut gegen den Trend“ halbiert hat, zeigt dies nur: Es ist möglich.
Füssen hat 2020 einen neuen Bürgermeister gewählt und durch einen harten Sparkurs und Hilfen aus dem bayr. Stabilisierungsfonds die Kurve gekriegt.
Alzenau ist seit 2020 in die entgegengesetze Richtung marschiert.
Wie steht Alzenau im regionalen Vergleich da?
Kahl hält seine Pro/Kopf-Verschuldung von knapp über 2.500 EUR seit 2013 stabil. Waldaschaff (4.155 EW) hatte 2018 noch eine Pro/Kopf-Verschuldung von 655 EUR und ist mit 3.569 EUR Schlusslicht in 2023.
Warum nicht Großostheim als Vergleich?
Ca. 10 % weniger Einwohner als Alzenau, bis 2019 keine Schulden und aktuell nur 10 % der Alzenauer Verschuldung.
Ist Alzenau noch handlungsfähig?
Für einen gesetzmäßigen Haushalt muß Alzenau in 2026 eine operative Lücke von ca. EUR 3,5 Mio., eher EUR 4 Mio. (lt. PWG sogar EUR 5 Mio.) schließen.
Ein Buchhändler organisiert aktuell eine Bücherspende zu Gunsten der Stadtbibliothek.
Das ist nicht eingeschränkt handlungsfähig, das ist ohne Unterstützung des Landkreises handlungsunfähig.
Wie wirken sich die Einschränkungen in Alzenau aus?
Gedanken soll sich die neue Kämmerin machen, eine Berufsanfängerin mit 3 Jahren Berufserfahrung in der Anlagebuchhaltung eines chinesischen Automobilzulieferers, ohne jede Erfahrung in Sanierung und Kameralistik. Eine Aufgabe, an der der Bürgermeister, sein Vorgänger und der gesamte Stadtrat seit 2017 gescheitert sind.
Wenn die Kämmerei angabegemäß in einer Klausurtagung Grundlagen für die voraussichtlich umfassenden Maßnahmen erarbeitet habe, fragt man sich unweigerlich:
Warum wird das gerade vor der Wahl nicht öffentlich gemacht?
Da haben alle Parteien Angst vor dem Zorn der Wähler an der Wahlurne.
Wie bleibt die Stadt bei ihren Zahlungen flüssig?
In 2025 plante der Kämmerer mit „Nicht-fristgemäßer-Zahlung“ (Stundung soll man es nicht nennen, sagt der Landrat) der Kreisumlage von bis zu EUR 5,9 Mio., um trotz Dispo von damals bis zu EUR 8 Mio. flüssig zu bleiben.
Und so geht es in 2026 weiter, wie oben dargestellt.
Ein Novum in der Finanzpolitik des Landkreises Aschaffenburg.
Ca. 2,9 % Dispozins ist nicht nichts.
187 TEUR Zinsen hat Alzenau in 2025 allein für diese kurzfristigen Schulden aufwenden müssen.
Wie kommen die Schulden zustande?
Alzenau lebt seit Jahren über seinen Verhältnissen und hat sämtliche Rücklagen aufgebraucht. Schon 2025 wurde der tatsächliche operative Verlust von ca. EUR 2 Mio. nur durch eine Fehlbuchung aus 2024 kaschiert.
Während vergleichbare Kommunen in Bayern (Stand: 2024) Personalkosten von im Schnitt 750 EUR/Einwohner haben, leistet sich Alzenau, incl. Stadtwerke, Personalkosten von 1.250 EUR/EW.
Nur Ismaning bei München toppt das mit 1.492 EUR/EW.
Zum Vergleich:
Großostheim: 828 EUR/EW
Lohr: 992 EUR/EW
Warum gibt es einen Unterschied zwischen der Stadt und Stadtwerke?
Hätte der Mitarbeiter der Lokalzeitung am 11.12.25 genau hingehört, dann hätte er bemerkt, dass der Betriebsleiter der Stadtwerke auf Nachfrage einer Stadträtin nur 50 % der Stadtwerkeschulden als „rentierlich“ qualifiziert. „In der Hauptsache“?
Nur Kahl und Alzenau haben im Landkreis „Stadtwerke“. Gemeinhin werden Stadtwerke, zumal unselbständige wie in Alzenau, als „Schattenhaushalte“ bezeichnet.
Wir empfehlen unseren Artikel zu „rentierlichen Schulden“.
Ist der Schuldenstand kurzfristig explodiert?
„Ein Auf- und Abbau der Schulden“, meint die Lokalzeitung.
Die Zahlen sehen anders aus. Wie wir schon mehrfach dargestellt haben, hat Alzenau in den letzten 15 Jahren einen stetigen Anstieg von EUR 16 Mio. auf fast EUR 60 Mio. hingelegt, also Schulden vervierfacht.
Zahlt sich die hohe Schuldenaufnahme langfristig aus?
Obwohl Alzenau schon heute fast EUR 60 Mio. Schulden hat und zur Fertigstellung des Faulturms weitere EUR 6 Mio. in 2026 in den „Stadtwerken“ geplant sind, fehlen im Finanzplan 2026 – 2028 ca. EUR 38 Mio.
Und da sind noch nicht einmal Mittel für die Sanierung von Hallen und Sportstätten enthalten, die sicher einen zweistelligen Millionenbetrag erfordern.
Aus dem Sondervermögen des Bundes kann Alzenau einmalig mit EUR 1,8 Mio. rechnen, das war es aber auch.
Schlüsselzuweisungen aus München gibt es auch in 2026, wie schon in den Jahren 2024 und 2025, nicht, denn Alzenau hat eine zu hohe Steuerkraft.
Fazit:
Sanierung ist etwas für Profis und kein „learning by doing“ von Berufsanfängern und Hobbypolitikern.
Es geht schließlich um die künftigen Lebensumstände von 18.000 Alzenauer.
Neu ist der Vorschlag des Lokalreporters das neue Feuerwehrhaus auf dem alten Wellpappeareal zu errichten. Auf die Idee, auf dem teuersten Boden Alzenaus (1.000 EUR/qm Erwerbskosten), ein Feuerwehrhaus zu bauen, ist noch nicht einmal der aktuelle Stadtrat gekommen.
Viele Fragen behandelt der Autor.
Doch die Wichtigsten hat er weggelassen.
Warum hat Alzenau am 08. März 2026 keinen Haushalt 2026?
Warum verschweigen Bürgermeister und Stadtrat seit 11.12.2025 Informationen zur Finanzlage der Stadt?
Guter Journalismus hat seinen Preis.
Die Lokalzeitung verbreitet die unwahre Behauptung, unser Bürgermeisterkandidat
„würde gerne marode Hallen schließen.“
Das ist eine frei erfundene Behauptung der Lokalzeitung.
Nur die FW/PWG will die Nutzung der Hallen verdichten , um marode Hallen später zu sanieren.
Auf Nachfrage unsererseits erklärte die Reporterin, da
„habe sie sich wohl selbst zitiert und den Fehler noch einmal verbreitet.“
Es ist nicht das erstmal, dass WBA Falschinformationen der Lokalzeitung richtig stellen muss. Dies kommt davon, wenn man als Presse keine kritische Distanz zur Verwaltung wahrt, sondern gerne gelieferte Zahlen und Behauptungen unkritisch übernimmt.
Journalisten, die selbst Aussagen erfinden und Kandidaten in den Mund legen, haben das Vertrauen der Öffentlichkeit nicht verdient.
28.02.2026
Die eigenen Wahrheiten des Bürgermeisters 2. Teil
...und nochmal Wellpappe im Stadtrat am 26.02.26
Wir haben bereits über die erste Falschbehauptung des Bürgermeisters in der Podiumsdiskussion vom 04.02.26 berichtet. Bevor wir die nächsten beiden Falschbehauptungen darstellen, wollen wir noch einmal auf das Thema „Entwicklung Wellpappegelände“ zurückkommen:
Wie heute erst bekannt ist, hat der Stadtrat am 18.12.2025 in nicht-öffentlicher Sitzung die Vorstellungen zur Entwicklung des Wellpappe-Areals gegenüber den bisherigen Darstellungen radikal geändert. Der Auslobungstext wurde am 04.02.26, also wenige Stunden vor der Podiumsdiskussion, mit dem Bürgermeister abgestimmt.
Wohnungen für 500 Bewohner sollen dort entstehen. Unser Kandidat hatte 300 WE als machbar erklärt und wurde dafür kritisiert.
Wieviel Wohneinheiten braucht es wohl für 500 Bewohner?
„ Etwa ein Drittel bezahlbarer Wohnraum“ wurde gestrichen.
Nun soll es „für breite Bevölkerungsschichten leistbarer Wohnraum“ sein, ein anderes Wort für „marktüblich“.
Ebenfalls aufgegeben wurde das „Wohnen mit künstlerischen Berufen“, genauso wie das „betreute Wohnen“.
Die Idee, den Standort der FW Alzenau in die Planung einzubeziehen stammt übrigens aus unserem Mail vom 09.11.2024 (siehe in unseren Quellen) und findet sich nun auf Seite 13 wieder.
Aber Herr Noll behauptet wider besseren Wissens, Herr Bloett und WBA haben sich nicht eingebracht.
10 % sollen für Kindertagesstätte, -krippe und Vereinsräume geplant werden.
Ob darin auch der Schulcampus enthalten ist, ist unklar. Wo ist die vhs?
Bei den restlichen Flächen für Wohnraum geht es, getreu dem Motto Gewinnmaximierung des Investors, statt Entwicklung für Alzenau.
Das verbindliche Planungsziel „Durchgrünung und nachhaltigen Mobilitätsrealitäten, incl. Konzept für Oberflächenentwässerung und Niederschlagswasserversickerung“ verschwindet.
WBA hält es für ungehörig, wenn ein Stadtrat, der in 2 Monaten mit Mehrheit nicht mehr im Amt ist (8 Mitglieder stellen sich nicht mehr zur Wahl und andere werden sicher abgewählt), für den nächsten Stadtrat schon die Entwicklung des Wellpappeareals auf Jahre hinaus festlegt, nachdem man die letzten 1,5 Jahre untätig war.
Ganz offensichtlich will man kein Risiko beim Wählerwillen eingehen und schon heute mit der bürgerlichen Mehrheit (wer wie abgestimmt hat ist nicht öffentlich) eine für Immobilieninvestoren freundliche Festlegung durchdrücken.
Nur mit dem Kreuz bei WBA, lässt sich verhindern, dass das Wellpappeareal zum zweiten Mal nur für Einzelne ein gutes Geschäft ist.
Doch nun zu den weiteren Falschbehauptungen des Bürgermeisters am 04.02.26.
- Standort Feuerwehr Alzenau
Behauptung:
Auf eine Zuschauernachfrage behauptete Herr Noll, dass die Sanierung des Standortes am Mühlweg „von oben untersagt“ sei.
Frau Stutz-Engel bestätigte dies als Feuerwehrmitglied Alzenau.
Fakt:
Bis zum 09.11.2021 war die Beschlusslage vom 19.02.2020 (BM Legler) im Alzenauer Stadtrat so, dass der Standort Mühlweg saniert werden sollte.
Im Beschluss vom 19.02.2020 heißt es:
„Vom Wasserwirtschaftsamt in Aschaffenburg wird zwar darauf hingewiesen, dass grundsätzlich Baumaßnahmen in Überschwemmungsgebieten nicht zu befürworten sind, aber nach § 77 III WHG im Interesse des Wohls der Allgemeinheit zugestimmt wird.“
Erst Herr Noll ließ die Beschusslage vom Stadtrat in nicht-öffentlicher Sitzung am 09.11.2021 ändern. Trotz Nachfrage von WBA wird der Änderungsbeschluss vom 09.11.2021 und damit die Begründung für einen Standortwechsel unter Verschluss gehalten.
Wie wir auf Nachfrage erfahren haben, gibt es kein Verbot „von oben“, sondern lediglich keine Förderung bei Gebäudeerrichtungen im Hochwassergefahrenbereich.
Somit könnte der bisherige Standort, anders als vom Bürgermeister behauptet, saniert und genutzt werden.
Ob eine Sanierung, selbst unter Verzicht auf Fördermittel, nicht die schnellere und kostengünstigere Variante wäre und das Gebäude nicht im Wasserschutzgebiet errichtet werden muß, wurde vom Stadtrat nicht geprüft.
WBA setzt sich für eine kostenbewußte und ergebnisoffene Prüfung des Standortes ein.
Die öffentlichen Beschlüsse des Stadtrats findet Ihr in unseren Quellen. https://acrobat.adobe.com/id/urn:aaid:sc:EU:12022f7a-b799-4010-9687-afd48269f897
- Zuweisungen aus dem Sondervermögen Bund
Behauptung:
Peter Bloett wies darauf hin, dass durch das Sondervermögen des Bundes pro Jahr ca. 20 EUR pro Einwohner kommen könnten, d. h. bei ca. 18.000 Einwohner Alzenaus ca. 360 TEUR p.a.
Uwe Brandl (CSU, Präsident des bayr. Gemeindetag) hatte im BR erklärt, dass man in Bayern mit einer pro Kopf Zuweisung von 10 – 20 EUR rechne.
Herr Noll behauptete die Zahl sei falsch.
Alzenau erhalte EUR 1,5 Mio. in 4 Jahren.
Fakt:
Die Mathematik spricht Bände:
EUR 1,5 Mio. / 4 Jahre = 375 TEUR.
WBA wollte es genau wissen und hat beim bayr. Finanzminister nachgefragt und ein Schreiben vom 11.02.26 erhalten. Danach wurde Alzenau schon am 11.12.25 mitgeteilt, dass man ein einmaliges Investitionsbudget über die kommenden Jahre von 1.865.475 EUR abrufen kann. Ein Tropfen auf den heißen Stein von fehlenden EUR 38 Mio. Investitionsbedarf bis 2029.
Aus dem Schreiben ergibt sich aber auch, dass Alzenau
„in 2026 aufgrund seiner hohen Steuerkraft, wie auch bereits 2024 und 2025, keine Schlüsselzuweisungen erhält“.
D.h. anderen Kommunen geht es schlechter, da sie Schlüsselzuweisungen erhalten. Die Einnahmen unserer Stadt sind so gut, dass wir weiterhin keine Zuweisungen aus München erhalten.
Weshalb diese Information vom Bürgermeister nicht an die Bürger weitergegeben wurde, ist unklar. Wahrscheinlich hat der Bürgermeister erkannt, dass sein potemkinsches Dorf,
„es kommt Geld aus Berlin und München“
in sich zusammenfällt.
Kein guter Zeitpunkt so kurz vor der Kommunalwahl.
25.02.2026
Bücherspenden für die Stadtbibliothek
Gut gemeint, aber nicht die Lösung
Ein Alzenauer Buchladen hat zu Bücherspenden für unsere Stadtbibliothek aufgerufen, weil sich Alzenau in der vorläufigen Haushaltsführung befindet.
Ein ehrenwertes Unterfangen, doch was hilft es?
Die aktuellen Zahlen der Kämmerei zeigen für 2025 folgendes:
Nach Einnahmen von geplant 40.500 EUR, rechnete man mit einem Jahresverlust in 2025 von 842.000 EUR.
Die Hauptkostenpositionen sind dabei:
Leitung Stadtbibliothek 105.000 EUR
Personal, incl. Stadtwerke 471.300 EUR
Personal Gesamt 576.300 EUR
Gebäudekosten Unterhaltung 43.500 EUR
Gebäudekosten Finanzierung 183.500 EUR
Gebäude Gesamt 227.000 EUR
Sonstiger Betriebsaufwand, EDV / usw. 33.200 EUR
Kosten Bücher u.a. 46.000 EUR
Gesamt 882.500 EUR
Bücher machen also nur ca. 5 % der Kosten aus.
Eine ganze Seite widmet die Lokalzeitung der Stadtbibliothek, verliert dabei aber nicht ein Wort darüber, was dies die Alzenauer jedes Jahr kostet.
Mit 840 TEUR Verlust kostet Bibliothek fast so viel wie beide Bäder im Jahr.
Um die Stadtbibliothek im bisherigen Umfang ohne Verlust aufrecht zu erhalten, müsste jeder (!) der knapp 18.000 Alzenauer jedes Jahr etwa 50 EUR spenden.
Bücher sind nicht das Problem der Alzenauer Stadtbibliothek und des Alzenauer Haushaltes.
Langsam sollten alle Alzenauer erkennen, weshalb ein kommunaler Haushalt im Vorjahr verabschiedet sein soll und nicht erst nach den Kommunalwahlen.
Ein ausgeglichener Haushalt 2026 ist derzeit nicht zu sehen und so wird noch an vielen Stellen verzichtet werden müssen.
23.02.2026
Grüne Diffamierung
„We the people“
So beginnt die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika, die historisch als erste moderne Demokratie gelten.
Damit war die amerikanische Verfassung „Namensgeber“ für
WBA Wir Buerger Alzenau.
Unser Bürgermeisterkandidat von Wirbuergeralzenau hatte schon am 26. April 2025 das Gespräch mit der „Opposition“ gesucht. Manche Fraktion wollte sich zurückmelden, andere haben nichts von sich hören lassen.
Einzig die GRÜNEN schickten nach 6 (!) Wochen einen Fragebogen mit „22 Wahlprüfsteinen“, die alle Bürgermeisterkandidaten vor einem Gespräch mit den GRÜNEN auszufüllen hatten.
Wir stellen die „Wahlprüfsteine“ online, damit sich jeder ein Bild machen kann, ob es hier nicht eher um die Abfrage von Ideen für das eigene Wahlprogramm ging.
Sicher ist es nicht ungewöhnlich, wenn eine Partei den Kandidaten auf Herz und Nieren prüfen will, bevor sie ihn offiziell unterstützt.
Doch unser Kandidat wollte nicht als Kandidat der GRÜNEN nominiert werden, sondern Möglichkeiten einer Zusammenarbeit im künftigen Stadtparlament ausloten. Das wurde ausdrücklich im Mail vom 06. Mai 2025 klargestellt.
Denn wirbuergeralzenau hatten schon sehr früh erklärt, dass wir mit einer eigenen Stadtratsliste zur Kommunalwahl 2026 antreten wollen.
Eine Liste, ohne den Rucksack der Fehlentscheidungen der vergangenen Jahre, die Alzenau mit Stimmen aller aktuellen Stadtratsfraktionen in die schwerste Haushaltskrise seit Jahrzehnten führten.
So hat unser Kandidat die Hausaufgabe „Wahlprüfsteine“ höflich, aber direkt, abgelehnt. WBA stellt den Mailverkehr online, damit jeder Alzenauer unser Agieren und unseren „Ton“ selbst transparent bewerten kann.
Für die Kandidaten, die die Hausaufgaben erledigten, um mit den GRÜNEN ins Gespräch kommen zu dürfen, hat sich dies als „böses Omen“ herausgestellt.
Zwei Kandidaten scheiterten an den nötigen Unterstützungsunterschriften.
Und die dritte Kandidatin wird von den GRÜNEN nicht unterstützt, wie in der Lokalzeitung zu lesen ist.
Es zeigt sich, die Anforderungen der Fraktion der Vertreter einer demonstrativen Tugendhaltung an einen Bürgermeisterkandidaten sind sehr hoch.
Daran liegt es wohl, dass diese Partei seit Jahren keinen Kandidaten selbst in den eigenen Reihen findet, der ihren „hehren Ansprüchen“ genügt.
Dabei hätte sicher jeder Alzenauer Verständnis dafür gehabt, wenn WBA das Gespräch zur Fraktion der GRÜNEN nicht gesucht hätte.
Schon zum Start unserer website „wir-buerger.com“, gab es aus der Spitze der GRÜNEN Versuche uns zu diskreditieren, diffamieren und in die rechte Ecke zu stellen.
Intern verbreitete die Spitzenkandidatin der GRÜNEN per Mail am 12. März 2024 innerparteilich Folgendes:
Wußtet Ihr, dass es eine Partei „Wir Bürger“ (Liberal.Konservativ.) gibt? Ein Zufall?
So lautet der Beginn des diesbezüglichen wikipedia-Eintrags:
Wir Bürger, davor Allianz für Fortschritt und Aufbruch (bis 2016, Kurzbezeichnung ALFA) und Liberal-Konservative Reformer (2016–2023, Kurzbezeichnung LKR), ist eine deutscheKleinpartei. Sie wurde 2015 von Bernd Lucke initiiert, nachdem dieser vom Amt des Bundessprechers der Partei Alternative für Deutschland (AfD) abgewählt worden war. Ein Teil seiner Anhänger trat daraufhin aus der AfD aus und gründete mit ihm die neue wirtschaftsliberale Partei. …
Durch Übertritte von ehemaligen AfD-Abgeordneten war die LKR von ihrer Gründung 2015 bis 2019 sowie von 2021 bis 2023[2][3][4] im Europäischen Parlament, von 2020 bis 2021 im Deutschen Bundestag sowie von 2015 bis 2022 in vier Landesparlamenten (Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen) vertreten.
So also gehen die Gralshüter des fairen politischen Umgangs mit politischen Wettbewerbern um. Das Spitzenpersonals der GRÜNEN Ortsgruppe, fordert lautstark Respekt für ihre Schlechtleistung im Stadtrat ein, verbreitet aber gleichzeitig hinter dem Rücken unwahre Behauptungen über unliebsame Wettbewerber.
Andere GRÜNE der Ortsgruppe sprangen dem intern bei, mit Mails wie:
„Richtige Themen, aber durch den Ton unwählbar“.
WBA geht es in der Tat um die richtigen Themen und nicht „Tonalitäten“.
WBA spricht unangenehme Wahrheiten offen an.
Wer die Wahrheit nicht verträgt, sollte sich ein anderes Betätigungsfeld suchen, aber nicht Menschen, die sich zum Wohle Aller engagieren, verunglimpfen.
Die Alzenauer Bürger haben am 08. März die Wahl und damit die Möglichkeit, solchen Kandidaten, die Tür aus dem Sitzungssaal zu zeigen.
Wenn es an Argumenten und Lösungen fehlt, wird versucht, Wettbewerber auf diese Art kaltzustellen.
Mailverkehr zu BM-Kandidatur – Adobe cloud storage
21.02.2026
BI Umspannwerk Albstadt
Klarstellung
Die BI Albstadt Umspannwerk verteilt Flyer, in denen es heißt, die Position der WBA zu einem „Verkauf von Waldflächen im Stadtbesitz“ ließe Interpretationsspielraum. WBA wurde von der BI am 08. Januar 2026 zum geplanten Umspannwerk Albstadt angefragt, insbesondere zu 3 Alternativstandorten. WBA hat mitgeteilt, dass die im Mail aufgeführten Alternativstandorte, teilweise im Alzenauer Waldgebiet, ihr, im Gegensatz zu den im Stadtrat vertretenen Parteien, nicht bekannt sind.
Daraufhin wurden uns diese Alternativstandorte mit folgendem Hinweis mitgeteilt:
Die Unterlagen wurden bisher nicht veröffentlicht, weshalb wir Sie bitten diese nicht weiterzuschicken oder zu veröffentlichen.
Daran haben wir uns gehalten.
Unsere Antwortmail vom 20.01.2026 an die BI Umspannwerk stellen wir in unsere Quellen, damit jeder unsere Positionierung zum Umspannwerk in Albstadt kennt.
Es ist vielsagend, dass die BI fordert, dass Hinterzimmerinformationen vertraulich behandelt werden, dann aber bemängelt, dass man sich zu diesen nicht-öffentlichen Standorten nicht positioniert.
WBA findet es befremdlich, wenn Stadtratskandidaten einerseits ständig für mehr Transparenz und gegen Hinterzimmerpolitik werben, dann aber gleichzeitig genau dies tun.
Ein Alternativstandort, der zur Hälfte auf dem Gebiet der Nachbargemeinde liegt, als Alternative vorzuschlagen, aber bewusst die betroffene Kommune darüber nicht zu informieren, steht unserem Politikverständnis entgegen.
Ein Partner, mit dem man gleichzeitig ein 100 Millionen-EURO-Windpark-Projekt realisieren will, wird nicht ehrlich informiert.
WBA agiert mit Beteiligten anders und ohne Interpretationsspielräume.
Transparent, kompetent und ehrlich.
17.02.2026
Die eigenen Wahrheiten des Bürgermeisters
Podiumsdiskussionen leben von der Qualität der Moderation und der Ehrlichkeit der Teilnehmer. In der Podiumsdiskussion der Lokalzeitung am 04.02.26 haben sich nicht alle Teilnehmer an diese Grundregeln gehalten. Ein seriöser Veranstalter sieht sich zumindest im Nachgang zu einem objektiven Faktencheck verpflichtet. So war es angekündigt.
WBA argumentiert und informiert offen und faktenbasiert, auch wenn die Wahrheit unangenehm ist.
Wir werden daher in den nächsten Tagen die größten Falschdarstellungen der Podiumsdiskussion anhand belastbarer Unterlagen richtigstellen.
- Wellpappengelände
Behauptung:
Herr Noll behauptete WBA bzw. unser BM-Kandidat haben sich nicht am Ideenwettbewerb zur künftigen Gestaltung des Wellpappeareals beteiligt.
Fakt:
Peter Bloett hat am 18.10. und 09.11.2024 per Mail (Quellen – WBA wirbuergeralzenau), wie es von der Stadtverwaltung gefordert wurde, seine Sichtweise dargestellt. Insbesondere wurde kritisiert, dass ein Preisgeld ausgelobt wird, ohne dass die dafür notwendigen Informationen vorliegen (bspw. Hochwasserschutz) bzw. eine Entscheidung im Stadtrat über die künftige Nutzung / Bebauung getroffen wurde.
Es kann nicht möglichen Teilnehmern des Wettbewerbs überlassen werden, wie die vorhanden ca. 3 ha künftig genutzt werden. Den Auslobungsunterlagen (Oktober 2024) ist dazu nichts zu entnehmen.
Von allem etwas, aber nichts Konkretes.
Zunächst sollte sich der Stadtrat klar machen, was er für die ca. 3 ha gezahlt hat:
Tausch des Gelände Marie-Curie-Str. Wert EUR 20 Mio.
Tauschaufgeld EUR 4 Mio.
Übernahme der Erschließungskosten Marie-C.-Str. EUR 4 Mio.
Beräumung des Geländes (geschätzt) EUR 2 Mio.
Gesamtkosten EUR 30 Mio.
- h. ein Quadratmeterpreis von 1.000 EUR
Damit ist dieses Areal, der mit weitem Abstand teuerste Boden im gesamten Stadtgebiet Alzenaus. Zum Stichtag 01. Januar 2024 hat der Gutachterausschuss des Landkreises Aschaffenburg die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB beschlossen.
Mit 710 bzw. 670 €/qm werden die teuersten Lagen angesetzt.
In den gegenüberliegenden Mühlgärten setzt man 570 €/qm an.
Was soll auf dem teuersten Boden der Stadt nach Meinung des Stadtrates und Bürgermeister errichtet werden?
In den veröffentlichten Planungsunterlagen:
„Einzelhandelsstrukturen“ bzw. „Wohnen mit künstlerischen Berufen (Studios, Ateliers etc.) soll ermöglicht werden“.
„Kindertagesstätte /-krippe sowie Vereinsräume“ sollen dort Raum finden. Eine „Durchgrünung des Gebietes“.
Das ehemalige Verwaltungsgebäude ist schon als Heimat für die vhs ausgedeutet, also ca. 1/3 verplant.
Ganz neu ist die Idee eines „Schulcampus“ der PWG und der SPD-Bürgermeister-Kandidatin. Gleichzeitig erteilt die PWG bezahlbarem Wohnen dort eine Absage zugunsten meistbietenden Investoren. Ein Schulcampus steht noch nicht einmal in den Auslobungsunterlagen.
Für WBA sind das „teure Kommunalpolitikerträume“, wie schon der Bau einer Kulturhalle vor 15 Jahren beim ersten Preisgeldwettbewerb. Das Preisgeld werden die Alzenauer ohne Förderung zahlen müssen, da der Gewinner sicher meilenweit von der Realität liegen wird.
Demnächst:
Die Entscheidung „von oben“ zum Standort Feuerwehrhaus Alzenau, sowie dem Geldregen aus Berlin und München.
15.02.2026
WBA, das Original
Die FW/PWG meint die Bürger nehmen eine Nähe zu WBA war und fühlen sich genötigt auf Ihrer website folgendes klarzustellen:
„Wir treten ohne eigenen Bürgermeisterkandidaten an und stehen den drei nominierten Bewerbern neutral gegenüber…Vereinzelt haben wir Rückmeldungen erhalten, dass bei Bürgern der Eindruck entstanden sei, die PWG würde den Kandidaten Peter Bloett (nominiert von der Gruppe „WBA“) unterstützen. Dies ist nicht der Fall, …“
WBA bestätigt dies ausdrücklich.
WBA steht für einen politischen Neuanfang in der Stadt Alzenau im Interesse aller Alzenauer.
Dabei ist es WBA mit der eigenen Liste wichtig, dass keinerlei Belastung der neuen Kandidaten durch in der Vergangenheit gefallene Entscheidungen besteht und alle Kandidaten frei und unabhängig sind. Dabei vertritt WBA keinerlei Einzelinteressen sondern fühlt sich dem Handeln zum Wohle aller Bürger verpflichtet.
Um uns ein eigenes Bild von den Überschneidungen zu machen und Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit auszuloten, haben wir die Wahlveranstaltung der FW/PWG am 10.02.26 besucht.
Tatsächlich hat sich bei der Partei, die noch vor 8 Monaten einen desaströsen Haushalt 2025 nach eigenen Angaben aktiv mitgestaltet und -beschlossen hat, einiges geändert.
So wie WBA prangert man dort nun
den ungezügelten Personalaufbau (von 275 auf 400 MA-Kapazitäten), lt. FW 87 % Steigerung in den letzten 10 Jahren, trotz gleichbleibender Einwohnerzahlen,
den Anstieg der Verschuldung von ca. EUR 38 Mio. (2015) auf zuletzt EUR 58 Mio. (2025), davon allein EUR 10 Mio. in den letzten drei Jahren,
ein Haushaltsdefizit von „über EUR 5 Mio.“
und ca. EUR 3,5 Mio. an Verlusten bei freiwilligen Leistungen, wie bspw. Bäder / Hallen, Stadtbibliothek, Musikschule, Alte Post an.
Verluste beim Stadtfest (82 T€), Weihnachtsmarkt (71 T€) und Burgfestspielen (77 T€), sind dagegen aus Sicht der FW unausweichlich.
Bemerkenswert bei dieser Analyse ist allerdings die Tatsache, dass die FW/PWG verschweigt, wer dies in den letzten Jahren alles genehmigte.
Seit 15 Jahren gibt es nur wenige Alzenauer Kommunalpolitiker, die von sich sagen können,
jeden EURO Schulden und jede Stelle in der Verwaltung genehmigt zu haben.
Einige altgediente Kommunalpolitiker der CSU natürlich, aber auch der Spitzenkandidat der FW/PWG. Das schafft noch nicht einmal Bürgermeister Noll, der erst seit 2014 im Stadtrat sitzt.
Doch wir schauen nach vorne, denn „der Kaufmann gibt nichts für die Vergangenheit.“
Wie die FW/PWG sich die gesetzlich vorgeschriebene Schließung der Defizitlücke, ob nun von EUR 3,4 Mio. so die Kämmerei am 11.12.25 oder EUR 5 Mio. so die FW/PWG, vorstellt konnte man auf Nachfrage nicht erfahren.
Über eine Erhöhung der Grund- und/oder Gewerbesteuer jedenfalls nicht, ist sich die seit Sommer 2025 mit Unternehmern und Immobilienkaufleuten verstärkte FW/PWG sicher.
Das Wellpappe-Areal steht für die FW/PWG für bezahlbaren Wohnraum keinesfalls zur Verfügung. Fest steht, dass die Erwerbskosten für dieses, ca. 30.000 qm große, Areal jede Vorstellung sprengt:
Tausch des Gelände Marie-Curie-Str. (Wert) EUR 20 Mio.
Tauschaufgeld EUR 4 Mio.
Übernahme der Erschließungskosten Marie-C.-Str. EUR 4 Mio.
Beräumung des Geländes (geschätzt) EUR 2 Mio.
Gesamtkosten EUR 30 Mio.
d.h. ein aktueller Quadratmeter(kosten)preis von 1.000 EUR
Da soll ein privater Immobilien-Investor her, der ordentlich Geld in die klamme Kasse zahlt.
Doch weshalb die Freien Wähler dann gleichzeitig auf diesem Gelände einen Schulcampus errichten wollen, ist unverständlich.
Hallennutzung soll verdichtet werden, damit Hallen, die für teures Geld saniert werden müssten, dicht gemacht werden können.
Helfen soll mittelfristig das „Alzenauer Gold“, also Sand.
Hier erwartet man sich mittelfristig Erlöse von EUR 10 Mio. + x und natürlich zusätzliche Gewerbesteuer durch den Dienstleister, der den Sand wegbaggert.
Neu und bisher nicht im Wahlprogramm ist die Idee, die Baubehörde an den Landrat zurückzugeben. Ein Relikt aus der Zeit des ehemaligen Bürgermeisters Dr. Engel und verwaltungstechnisch unter dem Begriff „Große Baurechtsdelegation“ bekannt.
Ein Vorschlag, dessen Urheberrecht bei einer Gruppierung liegt, die noch nicht im Alzenauer Stadtrat vertreten ist.
Unser Fazit:
Die Freien Wähler haben verstanden, was die Uhr in Alzenau geschlagen hat. Doch vor der Wahl am 08. März 2026 wollen auch sie den Bürger nicht reinen Wein einschenken. Denn „Mitgemacht“ haben auch sie seit Jahren.
11.02.2026
Steuererhöhungen in Alzenau
Alzenau darf nicht weiter auf Verschleiß gefahren werden.
Ohne mutige Sanierung wird aus Lebensqualität untragbare Schuldenlast, für unsere Kinder und Enkel.
Immer höhere Steuereinnahmen ersetzen kein Sparen.
Den beharrlichen Nachfragen aus der Bürgerschaft konnte Bürgermeister Noll in der Podiumsdiskussion am 04.02.26 nicht standhalten und räumte ein, dass in Alzenau
2026 Grund- und Gewerbesteuern erhöht werden müssen.
Wie hoch genau wollte er noch nicht sagen.
Die zu tragende Last will er paritätisch zwischen der Grund- und Gewerbesteuer aufteilen. Da geht der Blick offenbar schon nach vorne, denn ein künftiger Koalitionspartner wird gesucht.
Bis zur Vorlage neuerer Zahlen müssen sich Bürgermeister und Stadtrat an den am 11.12.25 veröffentlichten Zahlen festhalten lassen.
Gibt es andere? Dann veröffentlichen.
Die mit höheren Kommunalsteuern zu füllende Lücke beträgt EUR 3,4 Mio., also jeweils EUR 1,7 Mio. für Grundstückseigentümer (bzw. deren Mieter) und Gewerbetreibende.
Ausgehend von bisher geplanten EUR 3,8 Mio. Grundsteuer müsste der Hebesatz bei der Grundsteuer also um 45 % steigen.
Mit einem blauen Auge kämen die Unternehmer weg.
Um von EUR 16 Mio. auf EUR 17,7 Mio. anzusteigen, braucht es „nur“ etwa 10 % Steigerung beim Hebesatz.
Die erhebliche Steigerung bei den Kosten des neuen Faulturms (keine Neuheit bei Bauprojekten der öffentlichen Hand) sollen (angabegemäß) zwar nicht mittels einmaliger Erneuerungsgebühr eingezogen werden, doch die nächsten Jahrzehnte werden dauerhaft höhere Gebühren bringen, denn die Bank finanziert das alles nicht umsonst vor.
Ideen zum Sparen konnte der Bürgermeister nicht benennen.
„Sparen über Einnahmen“, so der kreative Vorschlag des Bürgermeisters.
Wozu auch?
Solange der Alzenauer Bürger sich gerne tiefer in seine Tasche langen lässt.
Dass es auch anders geht, beweisen verantwortungsvolle Kommunalpolitiker in den Nachbargemeinden im Landkreis Aschaffenburg, die nicht an der „Es-ist-ja-nicht-mein-Geld-Krankheit“ leiden.
Beispiel Verschuldung:
Alzenau liegt mit einer Pro/Kopf-Verschuldung von 3.200 EUR deutlich vorne.
Normal im Landkreis ist eine Verschuldung unterhalb von 1.000 EUR/Kopf.
Auch bei den Personalkosten läßt es Alzenau krachen:
Incl. Personalkosten Stadtwerke zahlt jeder Alzenauer 1.275 EUR im Jahr für das städtische Personal (Stand: 2024).
Großostheim liegt mit 840 EUR/Kopf zwar über dem Durschnitt vergleichbarer Kommunen Bayerns (750 EUR/Kopf), doch nur bei ca. 2/3 der Alzenauer Kosten (Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik).
Würde Alzenau sich so aufstellen wie Großostheim, dann hätten wir im Jahr ca. EUR 9 Mio. Personalkosten weniger. Vieles würde natürlich stattdessen in anderen Kostenpositionen anfallen (bspw. Freie Träger bei KiTa statt städtischer KiTa), doch unterm Strich blieb mehr im Stadtsäckel hängen, für soziale Projekte und Schuldentilgung.
Die parteilose Kandidatin der SPD will die Personalkosten auf 25 % des Verwaltungshaushaltes (aktuell geplant mit EUR 66,5 Mio.) deckeln.
Wie und bis wann Sie allerdings Personalkosten von EUR 3 Mio. einsparen will, um von derzeit geplanten EUR 19,3 Mio. auf nur noch EUR 16,3 Mio. zu kommen, hat sie bisher nicht verraten.
Auch Großostheim muß an den Landkreis viel abgeben.
Doch eine Pro/Kopf-Kreisumlage mit 758 EUR gegenüber einer von 783 EUR in Alzenau (Stand: 2024, Quelle Landratsamt Aschaffenburg), kann nicht der Grund dafür sein, dass die Schulden dort nur 1/10 des Alzenauer Schuldenbergs betragen.
Seit Bürgermeister Legler 2017 dem Stadtrat die Notwendigkeit des Sparens aufgezeigt hat, ist nichts passiert. Kein Kommunalpolitiker war bislang bereit den Bürgern die Wahrheit zu sagen.
Sanieren kommt von „sanare“ und bedeutet „heilen, gesunden“.
Medizin schmeckt oft bitter, aber sie hilft.
Eine verschleppte Grippe dauert länger und ist deutlich schmerzhafter.
Doch ignorieren hilft nicht.
Am 08. März können die Alzenauer entscheiden, wie sie auf die Finanz- und Haushaltskrise reagieren wollen.
06.02.2026
Konversionsgewinne
WBA fordert in seinem Wahlprogramm
„Konversionsgewinne gehören allen Bürgern“.
WBA nutzt Allen und nicht Manchen
Doch was sind Konversionsgewinne?
Wir wollen dies an einem hypothetischen Beispiel leicht verständlich erläutern.
Nehmen wir an, ein Unternehmer hat ein in die Jahre gekommenes Industrieareal in Innenstadtlage von 3 ha. Dort investieren lohnt sich nicht mehr. Gleichzeitig ist Wohnraum knapp in den Städten.
Was liegt also näher, als die Kommunalpolitik zu fragen, ob man dort nicht Wohnbebauung oder Ähnliches haben möchte?
Zum Rechnen nehmen wir an, der Quadratmeter Gewerbefläche liegt bei 150 EUR, der für Wohnbebauung bei 500 EUR.
Doch eine Änderung der Bebauung muß mit einem Bebauungsplan entschieden werden. Das kann allein das Gemeinde-„parlament“, der Stadtrat, bestimmen. Ein Recht darauf, dass eine andere Nutzung möglich ist, besteht nicht. Nur durch eine Änderung des Bebauungsplans ändert sich der Grundstückswert.
Klappt es mit der Änderung der Bebauung, dann wird aus einem Grundstückswert von (30.000 qm x 150 EUR) EUR 4,5 Mio. über Nacht EUR 15 Mio. Zwar müssen noch die Gebäude beseitigt werden, doch das reduziert den Überschuss nicht wesentlich.
Das, was dann übrig bleibt über den EUR 4,5 Mio. nennt man
„Konversionsgewinn“.
Noch lukrativer kann es werden, wenn man die Beräumung und Entwicklung des alten Areals den Kommunalpolitikern überlässt. Was sie aus der Fläche machen wollen, sollen sie ruhig selbst entscheiden, Hauptsache sie zahlen den nun deutlich höheren Grundstückswert.
In Zeiten knapper Kassen bieten manche Kommunen „Boden statt cash“, denn das kostet auf den ersten Blick nichts.
Wenn nicht ausreichend große Flächen vorhanden sind, dann bietet man als Kommune vielleicht zusätzlich zum Grundstückstausch einen Teil in cash (das würde man „Tauschaufgeld“ nennen) und wenn das immer noch nicht reicht, könnte man zusätzlich die Erschließung des Areals übernehmen, bis der Unternehmer einschlägt.
Solche Geschäfte würde WBA niemals abschließen.
Wenn ein Grundstück künftig nicht mehr als Gewerbe genutzt werden soll und dort eine „wertvollere Nutzung“ möglich ist, dann erlaubt unsere Verfassung ausnahmsweise einen
„Eingriff in das Eigentumsrecht des Grundstückeigentümers“.
Geregelt ist dies in § 142 BauGB.
Die Gemeinde kann ein Gebiet, in dem eine städtebauliche Sanierungsmaßnahme durchgeführt werden soll, durch Beschluss förmlich als Sanierungsgebiet festlegen. Die Werterhöhung des Grundstücks, der Konversionsgewinn, muß von der Gemeinde zu Gunsten der Bürgerschaft abgeschöpft werden, so sieht es das Gesetz vor, damit Kommunalpolitiker gar nicht erst in Versuchung geführt werden.
Sehr häufig wurde dieses Instrument des BauGB nach der Wende in den neuen Bundesländern angewendet, um Immobilienspekulationen zu verhindern. Und das ist auch gut so.
Der künftige Stadtrat hat es in der Hand durch Änderung der Bebauungspläne Alzenau zu gestalten. Daraus entstehende Konversionsgewinne gehören allen und nicht den Immobilienbesitzern.
Und so sollte es in Zukunft auch sein.
Schweigen vor der Wahl
Die Wahrheit kommt, wie so oft, erst nach der Wahl ans Licht
Je früher man mit Veränderungen startet, desto eher klappt es auch
Damit eine Generation nicht auf Kosten der nachfolgenden Generationen lebt, schreibt die bayr. Gemeindeordnung vor,
der Verwaltungshaushalt muss ausgeglichen sein.
- h. es darf nur so viel im Haushaltsjahr ausgegeben werden, wie man im gleichen Zeitraum einnimmt. Verluste dürfen nicht über Schulden finanziert werden. Eigentlich selbstverständlich und logisch.
Für 2025 war der Plan des Verwaltungshaushalts nur deshalb ausgeglichen, weil durch eine „Fehlmeldung zur Gewerbesteuerumlage“ ein Betrag von EUR 1,9 Mio. von 2024 nach 2025 verschoben wurde. So mussten in 2025 nur 200 TEUR statt 2.100 TEUR als Ausgaben eingeplant werden.
Für den entstandenen Zinsschaden von ca. 12.000 EUR aus der Fehlermeldung hat die Versicherung eine Zahlung abgelehnt.
Doch das strukturelle Defizit im Verwaltungshaushalt wurde dadurch nur um ein Jahr aufgeschoben.
Jetzt steht der Verwaltungshaushalt 2026 an und die Lücke beträgt
EUR 3,4 Mio.,
so die Kämmerei am 11.12.25 im Haupt- und Finanzausschuss.
Da ist guter Rat teuer.
Doch welche Möglichkeiten hat der Alzenauer Stadtrat zur Erreichung eines gesetzmäßigen, also „ausgeglichenen Haushaltes“?
Einnahmen hoch und / oder Ausgaben runter
Fangen wir mit den Ausgaben an, also „Sparen“.
Größter Ausgabenposten ist das Personal mit geplant EUR 19,2 Mio., zuzüglich Stadtwerkeleistungen von EUR 3,7 Mio.
Kurzfristig, mit Wirkung noch in 2026, ist da wenig zu machen, zumal gegenüber 2025 mit einer Steigerung von 2,6 % gerechnet wird.
Die nicht besetzte Stelle des Klimamanagers zu streichen, bringt keinen Cent Entlastung.
Als nächster Posten, die Kreisumlage mit EUR 16,9 Mio.
Über deren Höhe entscheidet der Kreistag, nicht der Alzenauer Stadtrat.
Zuweisungen, im Wesentlichen für KiTa, mit EUR 4,3 Mio. lassen sich nicht kurzfristig reduzieren.
Die Gewerbesteuerumlage mit EUR 1,5 Mio. hat die Stadt auch nicht in der Hand.
Bliebe der Verlustausgleich Hallen / Bäder an die Stadtwerke mit EUR 1,8 Mio. Doch selbst ein Schließen beider Bäder würde nicht sofort den Verlust von über EUR 1 Mio. verschwinden lassen.
Zinsen für die Bank mit weit über EUR 0,5 Mio. (ohne Stadtwerke) bekommen wir selbst von unserer Sparkasse nicht erlassen.
Fazit auf der Ausgabenseite: Da ist für 2026 nicht mehr viel zu ändern.
Also ran an die Einnahmen:
Doch Einnahmen aus Einkommens- und Umsatzsteuer legt nicht der Alzenauer Stadtrat, sondern Berlin fest. Zuletzt insgesamt ca. EUR 20 Mio.
Zuschüsse von Bund und Land von über EUR 7 Mio. werden auch nicht durch das Sondervermögen anwachsen.
Benutzungsgebühren aller Art können vom Stadtrat festgelegt werden, zum Beispiel
Friedhofsgebühren / Bibliotheksgebühren /Gebühren Musikschule
Aber große Sprünge sind da nicht zu erwarten.
Der Eintritt für die Bäder reduziert den Verlustausgleich, doch selbst eine Verdoppelung bringt nur 100 – 200 TEUR in der Saison.
Was bleibt dann noch?
Grundsteuer und Gewerbesteuer.
Geplant mit EUR 3,8 Mio. bzw. EUR 16 Mio. für 2026.
Hebesätze sind schnell angehoben und schon klingelt die Kasse.
Bei jeweils 20 % Erhöhung spült es ca. EUR 4 Mio. mehr in den Stadtsäckel.
Oder doch wieder den Landrat bei der Kreisumlage anpumpen?
Er muß ja nicht gleich stunden, einfach akzeptieren, dass Alzenau einige (wohl 3 – 4) Monate bei der Zahlung, nennen wir es, Pause macht. Wirtschaftlich betrachtet ist dies natürlich auch ein Kredit, vom Landkreis statt der Bank, aber zu teuren Konditionen.
Das hat in 2025 zwar gut geklappt, aber in den Verwaltungshauhalt einplanen ist nicht gestattet.
Kredit um den Haushalt auszugleichen ist verboten.
Leider haben Bürgermeister und Stadtrat die letzten Jahre, in denen die Gewerbesteuern über Plan sprudelten, nicht genutzt, um dringend notwendige strukturelle Veränderungen vorzunehmen.
Stattdessen plante man das Stadtfest 2025 und andere schöne Dinge.
Das fällt Ihnen nun auf die Füße.
Bis zur Verabschiedung eines Haushaltes 2026 befindet sich Alzenau in der sog. „vorläufigen Haushaltsführung“. Was dies bedeutet, hat uns der Bürgermeister im letzten März, nach Ablehnung seines ersten Haushaltsentwurfs, erklärt:
Bis zu einem Haushaltsbeschluss,
kein Stadtfest,
kein Jubiläum 40 Jahre Städtepartnerschaft Thaon,
keine Burgfestspiele,
keine Investitionen, usw., usw.
WBA warnt seit 2023 davor, dass Alzenau an diesem Punkt landet, wo wir jetzt sind.
Doch unsere Mahnungen wurden nicht gehört.
02.02.2026
Pressemitteilung WBA Vorstellung Wahlprogramm 26.01.26
Wetterbedingt fanden sich nur ca. 20 Alzenauer Bürger zur Vorstellung des WBA Wahlprogramms ein. Trotz eines breitgefächerten Programms zu allen kommunalrelevanten Themen kristallisierten sich sehr schnell zwei Themen zur Diskussion heraus.
Finanzen und Wellpappenareal.
Zu ersterem erläuterte der Bürgermeisterkandidaten Peter Bloett die Mechanik, der aus seiner Sicht unvermeidbaren Aktivierung des kommunalen Finanzausgleichs mit dem dafür erforderlichen umfassenden Haushaltskonsolidierungskonzept.
Große Sorge hatten die anwesenden Bürger, dass bei der Entwicklung des Wellpappenareals erneut der Mehrwert nicht bei der Bürgerschaft, sondern bei Einzelnen landet. WBA kritisiert bei diesem Prozess, dass schon zur Vorbereitung und Begleitung des Preisgeldwettbewerbs ein externer Berater mit Kosten von aktuell 34 TEUR eingebunden wurde, obwohl der Stadtrat noch nicht einmal eine Entscheidung zur künftigen Nutzung getroffen hat. WBA versteht sich als Vertretung aller und nicht einzelner Interessen.
Für den 09.02. und 24.02.26 wurden weitere öffentliche Formate angekündigt.
WBA wirbuergeralzenau
WBA-Petition
Transparenz jetzt!
Seit Monaten fordert WBA von Bürgermeister und Stadtrat:
Hosen runter bei den Finanzen
Am 11.12.25 stellte die Kämmererin im HuF die vorläufigen Zahlen zum Haushaltsjahr 2025 vor. Da bisher nur der Bürgermeister darüber entschieden hat, welche Investitionen aufgrund deutlicher Mindereinnahmen in 2025 gestrichen wurden, wollte man die mittels Nachtragshaushalt „glattziehen“.
Ein Nachtragshaushalt kam bis heute nicht.
Auch den Entwurf eines Finanzplan für die Jahre 2026 – 2029 stellte die Kämmererin vor. Um alle darin aufgeführten Investitionen vornehmen zu können, fehlen ca. EUR 38 Mio.
Beide Unterlagen wurden nicht veröffentlicht. Seit Wochen sind sämtliche Sitzungsunterlagen zum HuF vom 11.12.25 von der website der Stadt verschwunden.
Ursprünglich wollte der Stadtrat am 04.02.26 über den Haushalt 2026 beraten. Dieser Termin ist aufgehoben, ein neuer Termin steht nicht fest.
Das Versprechen des Bürgermeisters vom 21.05.25, vor der Kommunalwahl 2026 einen Haushalt 2026 zu beschließen, wird gebrochen werden.
WBA fordert: Transparenz jetzt!
Unterstützt uns und verlangt Euer Recht auf Information vor der Kommunalwahl 2026.
Fordert Bürgermeister und dem Stadtrat auf,
die endgültigen Zahlen zum Haushaltsjahr
und
den aktuellen Stand der Finanzplanung 2026 – 2029
zu veröffentlichen oder öffentlich zu behandeln.
Mit einer Mail:
Ich fordere die Offenlegung der Haushaltszahlen 2025 und den aktuellen Finanzplan 2026 – 2029.
Alzenau, den ……………………………………………………..
(Name)
Schickt Eure Mail an den Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden der im Stadtrat vertretenen Parteien:
Noll.Stephan@alzenau.de, georg.grebner@freenet.de, claudia.neumann@gruene-alzenau.de, christ-dahm@gmx.de, ralph-ritter@t-online.de, jeanette@die-kaltenhausers.de, stadtrat.mueller.alz@posteo.de
Oder an alle Stadträte:
frank.deckert@t-online.de, markus.gollas@t-online.de, georg.grebner@freenet.de, ottogruenewald@t-online.de, n.hohnheit@googlemail.com, Harald_Ritter@gmx.de, Klaus_Rossmann@web.de, Laura-schoen@gmx.de, h.schuhmacher@t-online.de, Stickler.martina@web.de, eva.botzem-emge@gruene-alzenau.de, angie.schneider@gmx.de, tim.hoefler@gruene-alzenau.de, claudia.karl.neumann@t-online.de, sabina.prittwitz@gruene-alzenau.de, h.bauz@hotmail.de, ralph-ritter@t-online.de, timo61282@googlemail.com, christ-dahm@gmx.de, hdh-herbert@web.de, stefka-ht@t-online.de, jeanette@die-kaltenhausers.de, stadtrat.mueller.alz@posteo.de, getraenke@sittinger-alzenau.de,
Gerne eine Kopie an uns, damit wir sehen, für wen wir in Alzenau für Transparenz kämpfen.
wirbuergeralzenau@gmail.com
WBA erwartet, dass insbesondere auch die neuen Kandidaten der heute im Stadtrat vertretenen Fraktionen diese Petition für mehr Transparenz durch eine Mail unterstützen, also insbesondere auch die Bürgermeisterkandidatin der SPD.
Transparenz ist mehr als eine hohle Wahlkampfphrase!
Wer nicht digital ist, kann den Bürgermeister und den Stadtrat auch per Post auffordern:
Stadt Alzenau, Hanauerstr. 1, 63755 Alzenau
Betreff: WBA Petition: Transparenz jetzt!
23.01.2026
Das ehrliche Wahlprogramm
Maßnahmen zur Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit der Stadt Alzenau
Bürgermeister kandidat
Peter Bloett
Daten:
61 Jahre, verheiratet, 4 Kinder
Geburtsort:
Wasserlos
Beruf:
Rechtsanwalt und Bankkaufmann
Berufl. Skills:
30 Jahre als Anwalt zugelassen
25 Jahre Führungsposition in DZ Bank und Frankfurter Sparkasse im Bereich Sanierung und Abwicklung als Ressortleiter und Syndikusanwalt
Praktische Erfahrung in der Lösung von wirtschaftlichen Problemen, insbesondere Verhandlung mit Unternehmen, Investoren, Projektentwicklern, Wirtschaftsprüfern, Behörden sowie internationalen Consultingfirmen, Großkanzleien und Insolvenzverwaltern bei Großunternehmen und international tätigen Konzernen.
Aufbau eines neuen Fachbereichs und Entwicklung und Implementierung des Rechnungswesens IFRS für den NPL-Bereich innerhalb der Sparkasse.
Stationen in München, Würzburg, Aschaffenburg, Berlin, Frankfurt
Meine Motivation:
Alzenau auch für die nachfolgende Generationen lebenswert zu machen
Meine Ziele:
Generationengerechte Haushaltspolitik, denn
„it’s the economy, stupid“, wusste schon Bill Clinton.
Ohne verantwortungsvolle Finanzpolitik wird Alzenau seinen Bürgern und Gewerbetreibenden künftig kein attraktives Angebot bieten können.
Die Stadtverwaltung hat den Bürgern zu dienen und nicht umgekehrt.
Schwerpunkte meiner politischen Agenda:
- Gemeinwohlorientiertes Ehrenamt statt „Mein-Wohl-Amt“.
- Demokratiestärkung durch maximale Transparenz und Teilhabe Aller.
- Faktenbasierte Professionalität bei der Entscheidungsfindung zu Gunsten der Bürgerschaft
Mein Motto:
„Bad men need nothing more to compass their ends, than that good men should look on and do nothing“
John Stuart Mill
Sinngemäß:
„Wenn die Guten tatenlos wegschauen, gewinnen die Schlechten/Bösen“
Mein soziales und politisches Engagement:
Mitglied bei:
TSV Alzenau, DAV, DJH, BRK,
Mehr Demokratie e.V.
Bund der Steuerzahler Deutschland e.V.
Polytechnische Gesellschaft Frankfurt,
Und sonst?
Ich habe mich in der Jugend zwischen Tennis und Fußball entscheiden müssen und mich für den Team-Sport entschieden.
Marathoni mit 5 x Berlin – und 1 x Frankfurt-Finisher
stadtratsmitglieder Kandidaten
05.12.2025
Pressemitteilung WBAwirbuergeralzenau Gemeinsam für eine starke Zukunft
Die neue Wählergemeinschaft WBA – wirbuergeralzenau tritt zur Kommunalwahl 2026 an, um der Stadt neue Perspektiven und verantwortungsvolle Führung zu geben. Unter dem Leitmotiv „Gemeinsam für eine starke Zukunft“ steht die WBA für Ehrlichkeit, Mut und Zusammenhalt – und für den klaren Anspruch, Alzenau wieder handlungsfähig, finanzstark und zukunftssicher zu machen.
„Wir sind engagierte Bürgerinnen und Bürger mit umfangreichen Sachkompetenzen. Wir lieben Alzenau und wollen Verantwortung übernehmen“, betont die WBA. Die finanzielle und organisatorische Lage der Stadt sei das Ergebnis von fehlender Führung, mangelnder Prioritätensetzung und einer Verwaltung, die über Jahre vernachlässigt wurde. Die WBA fordert eine konsequente Qualitäts- und Effizienzoffensive, um die Stadt innerhalb der nächsten Jahre wieder auf einen stabilen Kurs zu bringen.
Seit fast drei Jahren fordert die WBA von Bürgermeister und Stadtrat mehr Offenheit, Transparenz und Klarheit in Fragen des Haushalts und des Verwaltungshandelns. Durch beharrliches Nachfragen und konsequente Aufklärungsarbeit sind der WBA mehrere Erfolge gelungen. So konnten schon weitere Fehlinvestitionen verhindert, unnötige Projekte identifiziert und eine überhöhte Verschuldung aufgedeckt werden, die alle Bürgerinnen und Bürger heute und in Zukunft finanziell stark belasten.
„Diese Themen müssen endlich beherzt und mit Sachverstand angegangen werden – ihre Lösung entscheidet über die Zukunft unserer Stadt“, so die WBA.
Im Fokus der WBA stehen:
- Verwaltungsoptimierung und Haushaltsdisziplin, um Alzenau finanziell zu entlasten
- Mehr Transparenz und Teamarbeit in Rathaus und Stadtrat
- Unterstützung von Familien, Bürgern und Gewerbetreibenden
- Erhalt und Pflege der einzigartigen Kulturlandschaft mit einer Klimapolitik, die Klima- und Naturschutz nicht als Gegner betrachtet
Die Bürgerinnen und Bürger verdienen eine Stadt, die wieder gestaltet.
Die WBA ist überzeugt:
Eine funktionierende, kompetent geführte Verwaltung ist kein Selbstzweck, sondern die Grundlage für alles, was das Leben in Alzenau lebenswert macht. Wenn Entscheidungen fachlich fundiert, transparent und effizient getroffen werden, profitieren alle Bürgerinnen und Bürger – durch stabile Gebühren, zuverlässige Infrastruktur, zügige Verwaltungsabläufe und eine Stadt, die wieder gestalten statt nur verwalten kann.
„Es geht nicht um Schlagworte, sondern um Lebensqualität.
Wer seine Stadt ordentlich lenkt, sorgt dafür, dass Familien, Vereine und Betriebe sich entwickeln können, dass Kultur gepflegt und dass Geld verantwortungsvoll eingesetzt wird. Das ist der Unterschied, den die Menschen spüren werden“, erklärt die WBA.
Die WBA versteht sich als Plattform für alle Bürgerinnen und Bürger, die Alzenau aktiv gestalten wollen – unabhängig von Parteizugehörigkeit oder persönlichem Hintergrund. Ziel ist eine sachorientierte, ehrliche Kommunalpolitik, die Verantwortung übernimmt und das Vertrauen der Menschen zurückgewinnt.
„Alzenau ist es wert, dass wir gemeinsam anpacken – für eine Stadt, die wir stolz an unsere Kinder weitergeben können,“ heißt es abschließend aus den Reihen der WBA.
Dafür tritt WBA wirbuergeralzenau mit einem vielfältigen Team aus 24 Kandidat/ -innen für den Alzenauer Stadtrat an.
Listenplatz | Name | Ortsteil | |
1 | Bloett | Peter | Alzenau |
2 | Höfler | Nick | Hörstein |
3 | Le Ret | Christophe | Michelbach |
4 | Otremba | Nadine | Hörstein |
5 | Thalheimer | Helmut | Albstadt |
6 | Börner | Theresia | Alzenau |
7 | Ebert | Marion | Alzenau |
8 | Wombacher | Dieter | Albstadt |
9 | Wolfermann | Ursula | Hörstein |
10 | Harnischfeger | Max | Michelbach |
11 | Röhrs | Manfred | Alzenau |
12 | Schmauder | Stephan | Albstadt |
13 | Dinsenbacher | Stefan | Michelbach |
14 | Trageser | Stefan | Alzenau |
15 | Prang | Christiane | Alzenau |
16 | Hauptmannl | Heike | Alzenau |
17 | Grimm | Fritz | Albstadt |
18 | Prang | Tore | Alzenau |
19 | King | Michael | Alzenau |
20 | Kosche | Horst | Alzenau |
21 | Höfler | Nicole | Hörstein |
22 | Hasenstab | Niclas | Hörstein |
23 | Stella | Alessandro | Alzenau |
24 | Peter | Frank | Alzenau |
WBA – Kurzprogramm
Butter bei die Fische!
WBA liefert realistische Kommunalpolitik statt Wahlversprechen
Politik von Bürgern für Bürger – weil gute Kommunalpolitik kann man nicht kaufen
Seit Jahren legen wir den Finger in die Wunde und zeigen Handlungsalternativen auf. Doch davon will man im Rathaus und im aktuellen Stadtrat nichts wissen.
Bei der Fülle der Fehlentscheidungen der letzten Jahre mag mancher den Überblick verloren haben oder den Wald vor Bäumen nicht mehr sehen. Andere sind verwirrt oder ihr Blick ist diffus.
Nachdem die Alzenauer mit ihren Unterschriften uns unterstützt haben, können wir unsere Ideen und Konzepte dem Alzenauer Wähler auf dem Wahlzettel am 08. März 2026 anbieten.
Es ist an der Zeit unsere Themen für alle Bereiche des kommunalen Handelns darzustellen und unser Wahlprogramm zu veröffentlichen.
Mit unserem Flyer wollen wir die Diskussion auf Themen statt Tonalitäten lenken.
Wohin soll sich Alzenau in Zukunft entwickeln?
Unser Leitsatz ist:
„So isses“
und nicht
„Wünsch-Dir-was“.
WBA wiederholt nicht die altbekannten Versprechungen, der im Stadtrat vertretenen Parteien, die vor 6 Jahren alles versprachen und außer einem Rekordschuldenberg nichts geliefert haben.
Uns geht es nicht um Kohle machen oder lukrative Aufträge bei der Wärmeplanung oder dem Wohnungsbau für Einzelne.
Uns geht es um ein lebenswertes Alzenau für Alle.
Über EUR 60 Mio. Schulden.
Eine Finanzierungslücke von EUR 38 Mio. bis 2029 schon ohne Mittel für die notwendige Sanierung der Hallen, Sportstätten, Straßen und Hochwasserschutz.
Und ein Bürgermeister und die ihn tragende Fraktion werben damit, „weiter mit der erfolgreichen Politik der letzten Jahre“.
In der Psychologie nennt man das, Realitätsverlust.
Daher braucht es am 08. März 2026 einen Richtungswechsel.
Mit ehrlichem und klarem Blick auf die Ist-Situation und den daraus folgenden Möglichkeiten für die Zukunft Alzenaus.
Was Bewegt Alzenau
Was Braucht Alzenau
Wir Buerger Alzenau
11.01.2026
Pressemitteilung WBA
wirbuergeralzenau tritt für Kreistag an
Gemeinsam für eine starke Zukunft
Die WBA wirbuergeralzenau ist eine Bürgerinitiative, die sich für eine verantwortungsbewusste und generationengerechte Kommunalpolitik stark macht und seit drei Jahren einen professionelleren Umgang mit den Kommunalfinanzen in Alzenau fordert, um die Lebensqualität zu erhalten.
Die neue Wählergemeinschaft WBA – wirbuergeralzenau bewirbt sich bei der Kommunalwahl 2026 auch um Sitze im Kreistag des Landkreises Aschaffenburg.
WBA fordert verantwortungsvolleren Umgang mit dem Vermögen der Bürger auf allen Ebenen – auch auf Landkreisebene.
Nicht alle Rahmenbedingungen können in der Kommune vor Ort zum Besseren gelöst und geändert werden, da sie in Berlin und München bestimmt werden. Aber manche Fehler sind hausgemacht.
Eine wesentliche Kostenposition in den Haushalten der Kommunen ist die Kreisumlage. In Alzenau beträgt diese mittlerweile fast EUR 17 Mio. und stellt damit, nach den Personalkosten, die zweithöchste Ausgabenposition dar.
Über die Kreisumlage entscheidet der Kreistag durch Festsetzung des sog. Hebesatzes, also den Anteil der gemeindlichen Steueraufkommen, der an den Landkreis abgeführt werden muss.
Historisch lag der Hebesatz des Landkreises Aschaffenburg von 2007 bis 2017 meist 2 – 3 Prozentpunkte unter dem unterfränkischen Durchschnitt. Diese Differenz schmolz seit 2018 auf weniger als 1 Prozentpunkt ab, um seit 2023 über dem unterfränkischen Schnitt zu liegen.
Wirbuergeralzenau haben den Eindruck gewonnen, dass derzeit die Kreistagsmitglieder nicht bereit und in der Lage sind, der stetigen Ausgabensteigerung auf Landkreisebene Einhalt zu gebieten.
Exemplarisch hat sich das Ergebnis der Kostenstelle „Büro Landrat“
von 742 TEUR in 2017
auf 1.505 TEUR in 2023
mehr als verdoppelt.
Für 2026 – 2028 werden künftig sogar stabil EUR 1,8 Mio. im Jahr geplant.
Wirbuergeralzenau sehen, dass im Landratsamt zuletzt mehr Wert auf medienwirksame Präsentation als auf Optimierung von Verwaltungsabläufen gelegt wurde.
So wie im künftigen Alzenauer Stadtrat, um eine handlungsfähige und lebenswerte Kommune zu erhalten, stehen für die WBA folgende Themen im Fokus ihrer Kommunalpolitik:
- Verantwortungsvoller und transparenter Einsatz der Finanzmittel
- Verwaltungsoptimierung und Haushaltsdisziplin, um alle Landkreiskommunen finanziell zu entlasten
- Mehr Transparenz und Teamarbeit im Kreistag,
- Stichwort: Klinikum
- Unterstützung von Familien, Bürgern und Gewerbetreibenden
- Erhalt und Pflege der einzigartigen nordbayerischen Kulturlandschaft mit einer Klimapolitik, die Klima- und Naturschutz nicht als Gegner betrachtet
Die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises verdienen es, dass sie über einen größeren Teil ihre Steuereinnahmen selbst vor Ort bestimmen, statt diese an den Landkreis abzuführen.
Unsere Kandidaten haben ausgewiesene Finanzexpertise, gerade auch in schwierigen Finanzsituationen und sind bereit als Bürgervertreter auch unangenehme Wahrheiten anzusprechen.
Listenplatz | Name | Beruf |
1 | Peter Kirchner | Dipl.-Ing. / Geschäftsführender Gesellschaftereiner Managementberatung |
2 | Dieter Wombacher | Lehrer in Pension |
3 | Peter Bloett | Rechtsanwalt |
4 | Nadine Otremba | Key account managerin restructuring |
5 | Heike Hauptmannl | Dipl.- Kfr. (FH) |
6 | Nick Höfler | Rechtsreferendar |
7 | Christophe Le Ret | Director of Business Development & Strategy |
Die WBA Unterstützungslisten liegen bis zum 19.01.2026 in allen Rathäusern im Landkreis Aschaffenburg aus.
Die Hälfte der für den Kreistag benötigten
430 Unterstützungsunterschriften
haben schon die Alzenauer Bürger erbracht.
WBA hofft auf weitere Unterschriften unserer Landkreismitbürger, damit WBA am 08. März 2026 auf dem Wahlzettel steht.
05.01.2025
Es ist soweit
Die erste Etappe ist geschafft.
Jetzt seid Ihr dran.
Videos dazu findet ihr hier:
Wer wirklich etwas für Alzenau bewegen will, der steht zunächst vor einem Berg von Formularen. Fast zweihundert Blatt Papier mussten ausgefüllt, geprüft und teilweise gesiegelt werden, bevor grünes Licht zur Auslage der Unterstützungslisten für Stadt- und Kreistag und Bürgermeisteramt gegeben wurde.
Doch davon lassen wirbuergeralzenau uns nicht abschrecken.
Kommunalpolitik lebt nicht von Einzelnen, deshalb ist es wichtig und gut, dass WBA innerhalb von 5 Monaten24 Kandidaten für den Stadtrat im Alter von 18 – 76 Jahren, aus allen Berufsfeldern, Menschen, die sich engagieren gefunden hat.
Daher liegen ab 11.12.25 im Alzenauer Rathaus und in allen Kommunen des Landkreises (für die Wahl zum Kreistag) Unterstützungslisten für WBA wirbuergeralzenau aus.
Jetzt seid ihr dran.
Es wurde uns auch nochmals ausdrücklich versichert, dass die Namen der „Unterzeichner der Unterstützerlisten“ geheim bleiben. Wegweiser im Rathaus zeigen den, natürlich barrierefreien, Weg zum Raum mit den Unterstützungslisten.
Und selbst wer sich noch nicht sicher ist, wem er am 08. März 2026 seine Stimme geben will, der ist mit seiner Unterstützungunterschrift nicht gebunden. Er tritt zunächst nur dafür ein, dass
Demokratievielfalt in Alzenau
nicht nur eine hohle Phrase ist.
Und allen Landkreisbürgern, die nicht in Alzenau wohnen, geben wir die Chance dafür zu sorgen, dass auf dem Wahlzettel zum Kreistag eine wirkliche Opposition steht.
Unterstützt uns mit eurer Unterschrift, damit künftig der Hebesatz der Kreisumlage nicht danach bemessen wird,
was der Landkreis gerne hätte
sondern
was wir(landkreis)bürger abgeben können.
10.12.2025
Einladung zur Aufstellungsversammlung zur Kommunalwahl Bayern 2026 der Wählergruppe WBA wirbuergeralzenau
Montag, den 10. November 2025, 19.00 Uhr im Vereinsheim des FC Bayern Alzenau in Alzenau Prischossstadion.
Tagesordnung:
- Begrüßung durch den Vorsitzenden
- Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit der Wählergruppe
- Wahl eines Wahlleiters
- Wahl der sich bewerbenden Personen für das Amt des Bürgermeisters
- Wahl der sich bewerbenden Personen für das Amt eines Stadtratsmitgliedes
- Wahl von Ersatzleuten
- Wahl und Bestellung der beauftragten Personen für den Wahlvorschlags
- Feststellung der ordnungsgemäßen Wahl
Vorstand der WBA wirbuergeralzenau
Nick Höfler Christophe Le Ret
Vorsitzender stv. Vorsitzender
Kick-off meeting wirbuergeralzenau
Engagierte und qualifizierte Alzenauer wollen das Heft des Handelns in die Hand nehmen, zum Wohle aller Alzenauer
Am 28.07.25 trafen sich ca. 20 interessierte Bürger zu einem ersten Treffen unserer kommunalpolitischen Initiative „Wir-Buerger-Alzenau“.
Leider konnten nicht alle Interessierten teilnehmen, denn bei uns engagieren sich
„mitten im Leben stehende Menschen, die täglich Beruf und Familie vereinbaren und sich trotzdem darüber hinaus noch für unsere Bürgerschaft einbringen wollen“.
Mit Teilnehmern im Alter zwischen 25 und über 70 einerseits und einer nahezu paritätischen Vertretung von Frauen und Männern anderseits, bilden wirbuergeralzenau die vielbeschworene Mitte unserer Gesellschaft ab. Selbst ein französischer EU-Mitbürger will sein Recht auf kommunale Mitgestaltung gemeinsam mit uns verwirklichen.
Eine spontane – geheime – Umfrage ergab, dass fast 40 % sich als Sympathisanten der Union, gefolgt von Roten und GRÜNEN, verstehen.
Nur Anhänger der „Freien“, in beiden Varianten, haben wie im Bund, die 5% Hürde bei uns nicht erreicht.
So verwunderte es nicht, dass die kommunalpolitischen Themen unter den Teilnehmern stark konservativ und sozial getrieben waren.
Zunächst einmal soll/muß der Haushalt in Ordnung gebracht werden.
Eine Service-Offensive in der Stadtverwaltung hat für die Bürger hohe Priorität. Der Bürger ist Kunde und Eigentümer der Stadt und nicht Bittsteller.
Wie bleibt Alzenau auch in Zukunft attraktiv für Familien und Gewerbetreibende?
In kleinen Arbeitsgruppen werden wirbuergeralzenau diese, seit Jahren vernachlässigten, Themen aufarbeiten und unser Programm entwickeln.
Es muß Schluss sein mit Nabelschau der Verwaltung und des Stadtrates und es muss wieder das Wichtigste im Mittelpunkt des kommunalen Handelns stehen
Wir (die) Buerger Alzenau(s)
Sacharbeit statt Heiterkeit für Alzenau
Danke an das Team vom „Eder’s“ für die Freundlichkeit und Geduld.
03.08.2025
Interview und Unterstützungslisten
Kandidaturen sind offiziell auch ohne Bericht in Lokalzeitung
Frag-den-Kandidaten, jetzt
Auf unsere Pressemitteilung zur Kommunalwahl 2026 hin konnten es einige Alzenauer kaum erwarten, ihre Unterstützungsstimme für unsere
Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters und den Stadtrat
abzugeben. Wir sind auch ungeduldig und hoch motiviert
Und das,
obwohl in der lokalen Presse bisher nur darüber berichtet wurde, dass
der Wiedehopf auf Durchzug ist,
es mehr oder weniger Wolfabschüsse geben sollte und
es mit den digitalen Passfotos holprig startete.
Nicht zu vergessen.
Diese Woche wurde
im zweiten Anlauf ein neuer Kanzler gewählt
und
„habemus papam“.
Da geht so eine Pressemitteilung aus der Bürgerschaft schon mal unter.
Wir-Buerger können unsere Alzenauer Mitbürger aber beruhigen.
Auch wenn noch nichts in der Lokalzeitung oder auf dem „Alzenauer Stadtkanal“ berichtet wurde, es ist offiziell:
Wir-Buerger-Alzenau treten zur Kommunalwahl mit Bürgermeisterkandidat und Stadtratskandidaten an.
Nach dem
„Wahlkalender für die allgemeinen Gemeinde- und Landkreiswahlen am 08. März 2026“
wird die Stadt Alzenau spätestens am 09.12.2025 bekanntmachen,
wer sich wann und wo in die Unterstützungslisten eintragen kann.
Zuvor wird die Stadt Alzenau die Bürger
zur Einreichung von Wahlvorschlägen auffordern.
Damit unsere Mitbürger wissen, wen sie unterstützen sollen / wollen, werden wir unser Programm und unsere Kandidaten zeitnah online vorstellen und selbstverständlich auch den direkten Dialog suchen.
Nicht nur ein schnelles Selfie, bevor der nächste Event ruft.
Wir-Buerger starten mit einem Interview mit unserem Kandidaten fürs Bürgermeisteramt, Peter Bloett.
Dazu haben alle Alzenauer die Möglichkeiten uns ihre Fragen einzureichen, die wir bündeln und dann von ihm beantworten lassen.
Bürgermeisterkandidatenfragestunde ohne Zeitlimit
Dazu ist kein Abo einer Lokalzeitung nötig.
Das gibt’s „for free“ auf unseren Kanälen.
(www.wir-buerger.com)
https://www.youtube.com/@wirbuergeralz
https://www.instagram.com/wirbuergeralzenau/
Denn das gehört zur Demokratie.
Vollständige, faire und unabhängige Information.
11.05.2025
Pressemitteilung
Wir-Buerger-Alzenau sind eine Initiative Alzenauer Bürger, denen die Alzenauer Kommunalpolitik am Herzen liegt.
Seit mehr als zwei Jahren engagieren wir uns durch Bürgerfragen, Leserbriefe und seit einem Jahr mittels unserer Website
Frühzeitig haben wir auf Fehlentwicklungen der Alzenauer Haushaltspolitik hingewiesen, die nun zu einer desolaten Haushaltslage führten, bei der sogar die Ausrichtung des Alzenauer Stadtfestes wegen 15.000 EUR Kosten in Gefahr ist.
Daher haben wir uns entschlossen an der Kommunalwahl 2026 selbst aktiv teilzunehmen.
Wir-Buerger-Alzenau wollen unseren Alzenauer Mitbürgern das Angebot eines personellen Neustarts machen, mit
Peter Bloett als Bürgermeister-Kandidaten,
damit die Stadtverwaltung wieder den Bürgern dient und nicht umgekehrt.
Denn eine funktionierende Verwaltung mit sorgfältiger und umfassender Entscheidungsvorbereitung ist die Basis guter solider Kommunalpolitik.
Und einer eigenen Liste mit Bürgern,
die ihre Fähigkeiten, ohne Parteizwang, zum Wohle aller Alzenauer einbringen wollen.
Unsere Themen sind dabei insbesondere,
- eine verantwortungsvolle und nachhaltige Haushaltsführung
statt Wahlkampfkasse für Politambitionen,
- lebenswerte und bezahlbare Rahmenbedingungen für Familien und alle Generationen
statt situativem Reagieren,
- eine weitblickende Stadtentwicklungsplanung
statt kurzfristiger PR-Aktionen,
- verlässlicher Partner für Unternehmer und Gewerbetreibende
statt ständiger Gewinnabschöpfung
- eine faktenbasierte und finanzierbare Energietransformation
statt einem diffusem Wimmelbild.
Wir werden in den nächsten Wochen unser Programm und unsere Kandidaten vorstellen.
Schon heute kann sich jeder auf unserer Website
(www.wir-buerger.com) über einige Kommunalthemen und unsere Sichtweise dazu informieren.
Wir-Buerger-Alzenau werden mit anderen Parteien, ohne Vorgaben aus München und Berlin, in den Wettstreit um die besten Lösungen für die Zukunft unserer Stadt gehen.
Zum Bürgermeisterkandidaten:
Geborener Alzenauer, 61 Jahre, verheiratet, vier Kinder.
Seit 1995 Rechtsanwalt und 25 Jahre Tätigkeit in Großbanken im Bereich Unternehmenssanierung in Leitungsfunktion.
03.05.2025
Es reicht !
- Rekordverschuldung trotz Rekordeinnahmen
- Haushaltssperre
- Kontoüberziehung in Millionenhöhe
- Nachtragshaushalt
- Keinen Haushalt selbst nach 5 Monaten im neuen Jahr
- Stadtfest gefährdet
- Stundung Kreisumlage in Höhe von EURO 5,9 Mio. geplant
- Finanzierung Feuerwehrhaus ungesichert
Wir-Buerger meinen: Es reicht!
Daher haben Wir-Buerger uns entschlossen den Alzenauern das Angebot zu machen, ab März 2026 Verantwortung zu übernehmen.
Wir-Buerger werden am 08. März 2026 bei den Kommunalwahlen eigene Kandidaten für den Stadtrat Alzenau nominieren.
Und Wir-Buerger werden mit
Peter Bloett
als Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters antreten.
Dazu brauchen wir im Herbst 2025 ca. 180 Mitbürger, die für unseren Vorschlag ins Rathaus Alzenau gehen und dafür unterschreiben, dass auf dem Wahlzettel am 08. März 2026 neue Gesichter erscheinen.
In den nächsten Monaten werden Wir-Buerger für unsere Kandidaten und unsere Motivation werben.
Stay tuned
25.04.2025
Grundsätze unseres Handelns
warum das wichtig ist
- Lebens- und Arbeitsqualität erhalten
- Generationengerechtigkeit
